Nino de Angelo überrascht mit Gothic angehauchtem rockigen Pop und neuer CD „Gesegnet und Verflucht“

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Nino de Angelo ist, obwohl er es sicher nicht allzu gerne hört, schon fast so was wie eine musikalische Legende in der deutschsprachigen Musiklandschaft.

Große Hits wie „Jenseits von Eden“ produziert von Drafi Deutscher oder „Samurai“ aus der Feder von Poptitan Dieter Bohlen bescherten ihm eine riesige Fangemeinde und eine große Popularität und ein vermeintlich gutes Leben im Rampenlicht.

Im Laufe seiner Karriere erhielt Nino de Angelo zahlreiche Auszeichnungen, zum Beispiel den „Goldenen Löwen“ von RTL, die „Goldene Stimmgabel“ vom ZDF und sogar die MIDEM-Trophäe in Cannes, eine der höchsten Auszeichnungen im Musik Business.
Aber das Schicksal meinte es nicht immer gut mit dem Sänger, der sich durch sein enormes Stimmvolumen auszeichnet, das man bei heutigen Künstlern nur noch ganz selten findet.
So lernte er auch die Schattenseiten des Ruhmes mit vielen tiefen Abstürzen, Krisen, Süchten, Ängsten und so mancher Nacht der Verzweiflung sowohl im beruflichen als auch im privaten Leben kennen.
So das so viele schon des Öfteren dachten, das war’s mit dem talentvollem Sänger und nicht nur einmal sah es so aus als wäre es das gewesen mit der Karriere, die er bewusst oder auch vielleicht unbewusst im Selbstzerstörungsmodus an die Wand zu fahren schien…

Doch Nino de Angelo hat sich nie so ganz aufgegeben, auch wenn er völlig am Boden lag, ganz im Gegenteil er hat sich immer wieder aufgerappelt, neu erfunden und dabei nicht nur sich selbst, sondern auch seine Fans überrascht.

So auch mit seinem neuen Album „Gesegnet und Verflucht“ das eine ganz neue recht ungewohnte Marschrichtung in Sachen Sound bei Herrn de Angelo aufweist und die sicher kaum einer bei ihm erwartet hätte.

So ist das neue Album ein sehr kompromissloses und ehrliches Werk geworden, das den Ausnahmesänger von einer ganz neuen, bisher verborgenen Seite zeigt.
Mit den neuen Liedern gewährt Nino de Angelo sehr persönliche, intime und schonungslos offene Einblicke in sein Seelenleben.
Im Laufe seiner Karriere hat er alle Höhen und Tiefen des Lebens kennengelernt und die Herausforderungen des Schicksals souverän gemeistert und gerade deshalb sind seine neuen Lieder authentischer denn je.

„Gesegnet und Verflucht – das bin ich! Diese zwei Worte beschreiben exakt mein ganzes Leben. Ich wurde so reich beschenkt und habe dennoch so viele Fehler gemacht. Wie ein roter Faden zieht sich dieses Motto durch meine gesamte Geschichte.“ so der Sänger.

In einem für ihn völlig neuem Soundgewand sind zusammen mit dem Musikproduzenten Chris Harms, der auch als Dark Metal Rocker und Frontman von „Lord of the Lost“ bekannt ist, so melodiöse orchestrale Rocksongs mit epischem Klang und autobiografischen Texten entstanden, die den geneigten Zuhörer genau so berühren wie überraschen werden.
Eine fruchtbare Allianz, die in jedem einzelnen der neuen emotionalen und vor Kraft und Aussage strotzenden Stücke überdeutlich hörbar wird.

Die dreizehn neuen Songs erzählen wie auch die erste Singleauskopplung „Gesegnet und Verflucht“ (“Der Song verdeutlicht, dass der härteste Kampf immer der gegen sich selbst ist.“) direkt und offen aus dem bewegten Leben des Künstlers mit allen aufs und abs.
Das Ganze kommt im fetten und coolem Sound daher, mal poppig, mal mit richtig harten Gothic – und Rockelementen untermalt, aber immer authentisch glaubwürdig und voller Ehrlichkeit.

Wobei das Interessante dabei ist, das das neues Album in den Hamburger Chameleon Studios, einem äußerst geschichtsträchtigen Ort, aufgenommen wurde.
Hier begann vor 36 Jahren der kometenhafte Aufstieg des Sängers mit „Jenseits von Eden“ mit wochenlangen Topplatzierungen in den Charts.

„Jenseits von Eden“ war damals der Anfang.
Meine ganze künstlerische und musikalische Entwicklung der letzten Jahrzehnte spiegelt sich heute in „Gesegnet und Verflucht“ wieder.
Dass ich dieses Album jetzt auch wieder in den Chameleon Studios aufgenommen habe, ist eine Ironie des Schicksals und ein gutes Omen“ so der Sänger.

Chris Harmes ist ebenfalls begeistert von der Zusammenarbeit mit Nino und sagt dazu: „Bei Nino und mir passten von Anfang an die Vibes. Er ist immer hervorragend vorbereitet, weiß genau was er kann und er hat Vertrauen.
Das ist für mich das größte Kompliment als Produzent.
Gemeinsam haben wir Songs mit mehr Mut für Ecken und Kanten erschaffen.
Songs, die tief gehen und nachwirken.“

Da bleibt mir nur zu sagen: Wer die Stimme von Nino de Angelo mag und offen ist für neues wie der Sänger selbst, hat mit Sicherheit Spaß an den neuen kernig rockenden, aber auch ruhigen Stücken mit denen der Sänger nicht nur überrascht, sondern sich gleichzeitig auch völlig neu erfunden hat um sich so auch einem neuen Publikum zu öffnen.

Übrigens ist unter dem Namen „Gesegnet und Verflucht“ auch gerade ein Buch des Sängers erschienen.

Stefan Peter Text und Grafik

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