Niederlagenserie durchbrochen – Moral gestärkt

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Die zweite Mannschaft des THC konnte die Serie von sechs Niederlagen beenden und besiegte in der heimischen Salzahalle die TSG Ober-Eschbach mit 33:25 (19:15). Beste Werferinnen für den Thüringer HC waren Petra Popluharova und Julia Redder mit jeweils sieben Treffern. Adrienn Zsigmond erzielte mit fünf Toren die meisten Gästetreffer.

Das Team des THC, das erstmals von Christian Roch gecoacht wurde, begann mit einer starken Abwehrarbeit und konnte dadurch von Beginn an das Spiel diktieren. So wurde den Gästen mehrfach der Ball abgekauft und schnell in den Gegenstoß umgeschaltet. Auch wenn einige Chancen zuviel ungenutzt blieben, konnten sich die Gastgeberinnen von der 17. Minute an kontinuierlich absetzen. Nach 25 Minuten wurde auf eine 5:1-Deckung umgestellt, das fruchtete wie erhofft und gab dem Spiel noch mehr Stabilität. Mit 19:15 ging es in die Pause, in der sich das Team vornahm, noch mehr Kraft in die Abwehrarbeit zu stecken.

Und das gelang, wenn auch noch zu viele einfache Gegentore hingenommen werden mussten. Es wurde relativ viel gewechselt und so konnte die Belastung recht gut verteilt werden. Alle eingewechselten Spielerinnen konnten positive Akzente setzen. Den von Verletzungen geplagten und daher mit nur acht Feldspielerinnen angereisten Gästen, fehlten diese Alternativen und somit zum Ende hin auch die Kräfte, um sich noch einmal aufbäumen zu können, so dass letztlich ein ungefährdeter 33:25 Erfolg eingefahren wurde.

Das Trainerfazit:
„Wir sind über die gesamte Spielzeit als Team aufgetreten, haben gemeinsam gekämpft und auch in schwierigen Situationen den Kopf oben behalten. In der Startphase gelangen uns einfache Tore aus dem Rückraum über Julia Redder und Emily Hagedorn. Leider stand die Abwehr insgesamt noch nicht so sattelfest, und erlaubte den schnell angreifenden Gästen zu viele einfache Treffer im zentralen Raum. Mit einigen personellen Wechseln brachten wir mehr Stabilität, Simone Karl (kam für Michelle Breitbarth) wusste auf Rechtsaußen vor allem mit Ballgewinnen zu gefallen, Petra Popluharova (für Victoria Gramma) verstärkte den Innenblock und Lara Fichtner (für Lisa Horn) gefiel auf Linksaußen ebenso mit aggressiver Abwehrarbeit. Ich bin stolz und glücklich, dass wir diesen ersten Schritt als Team erfolgreich gegangen sind. Wir werden nun daran arbeiten, uns taktisch etwas zu verändern und breiter aufzustellen. Wir haben zudem gesehen, woran wir im technischen Bereich verstärkt arbeiten müssen. Ich denke, wir können optimistisch in das nächste Auswärtsspiel in Weiterstadt gehen, es gibt im Team noch viel Entwicklungspotential.“

Statistik: Greta Köster, Elia G. Canabate; Michelle Breitbarth 2, Antonia Westland 1, Emily Hagedorn 6, Lara-Sophie Fichtner 3, Jolina Huhnstock 2, Franziska Fuhrmann, Lisa Marie Horn 1, Victoria Gramma, Petra Popluharova 7, Lola Luzie Heublein, Tyra Bessert 1, Simone Karl 1, Julia Redder 7,
Anne Breitschuh 2.
Strafwürfe: 5/3 – 4/3.
Zeitstrafen: 0 – 3.
Zuschauer: 70.
Schiedrichter: Kerstin Pohlmann, Karolin Sense.

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