Neues Forschungsexperiment in der FH

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Stratosphärenballon

Nordhausen (HSPN) Nordhäuser Studierende qualifizieren sich erneut für die Teilnahme am Europäischen Wettbewerb REXUS/BEXUS der Luft- und Raumfahrt
Nach der eindrucksvollen Teilnahme von Studierenden des Instituts für Informatik, Automatisierung und Elektronik (IAE) der Hochschule Nordhausen mit ihrem Experiment BEXUS-IMUFUSION in den Jahren 2017 bis 2019 war die Bewerbung eines weiteren Teams um die Teilnahme am Programm REXUS/BEXUS erneut erfolgreich.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) und die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) gaben grünes Licht für das Experiment BEXUS-ELFI (Extremly Low Frequency and IMU), welches von 2019 bis 2021 durchgeführt werden soll. Damit agieren die Studierenden aus Nordhausen neben anderen hochrangigen Universitäts- und Hochschulteams aus Deutschland und ganz Europa. Im Mittelpunkt von ELFI steht die Messung extrem niederfrequenter Felder im Bereich bis 100 Hz an einem Stratosphärenballon.
Die erste Reise führt das Team im Februar 2020 nach Esrange (Nordschweden, bei Kiruna) zu einer Trainingswoche. Weitere Reisen, beispielsweise zur ESA in die Nähe von Amsterdam, sowie viel Arbeit warten auf die Studierenden. Den Höhepunkt stellt der Flug des Stratosphärenballons im Oktober 2020 in Esrange dar.
Prof. Viehmann und Prof. Neitzke stehen dem Team wieder als Senior Scientists zur Seite. Prof. Viehmann über die Herausforderungen: „Bisher sind nur wenige Messungen derartiger Felder während eines Fluges bekannt. Wir konzentrieren uns auf die Frequenzen 7 Hz, 50 Hz und 60 Hz. Sehr anspruchsvoll sind die Antennenkonstruktion und die Signalkonditionierung. Wie beim ersten Flug bis etwa 28 km Höhe stehen uns wieder Temperaturen bis minus 60 °C und ein extrem geringer Luftdruck bevor. Ich freue mich sehr auf die fachliche Herausforderung und insbesondere auf die Zusammenarbeit im Team.“
Informationen über das Vorgängerexperiment BEXUS-IMUFUSION und über das Programm REXUS/BEXUS sind auf der Homepage des Instituts IAE unter IAE-Forschung zu finden.
Bild(er)unterschrift(en): Die Studierenden um Prof. Viehmann und Prof. Neitzke freuen sich auf ihr neues Experiment.

(Fotos: privat)

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