Neue Übungspuppen für Erste Hilfe

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Feuerwehrverein investiert rund 6.000 Euro

Nachdem der Heiligenstädter Feuerwehrverein im vergangenen Jahr eine 90 Kilogramm schwere Übungspuppe beschafft hat, investierte der Verein vor kurzem fast 6.000 Euro in Übungspuppen für die Erste Hilfe. Neben Mitteln des Vereins und weiteren Spenden flossen allein 5.000 Euro aus dem PS-Los-Zweckertrag der Kreissparkasse Eichsfeld ein, welche der Verein bereits im Dezember erhielt.
„Mit dem 90-Kilo-Mann können die Feuerwehrleute das Retten von Menschen aus lebens- oder gesundheitsgefährdenden Zwangslagen üben.“, sagt Vereinsvorsitzender Michael Goede. Das sei aber nur der technische Aspekt des Rettens. An erster Stelle stünden immer lebensrettende Sofortmaßnahmen, erklärt Goede. Daher habe sich der Vorstand entschieden, die Feuerwehr mit Übungsmaterial für die Erste Hilfe zu unterstützen.
Je eine Übungspuppe in der Größe eines Säuglings, eines Kindes und eines Erwachsenen steht nun zur Verfügung. Mit ihnen kann die Qualität von Herzdruckmassage und Beatmung beim Erste-Hilfe-Training ausgewertet werden. Außerdem haben die Einsatzkräfte die Möglichkeit, mit Hilfe der Übungspuppen den Einsatz eines automatisierten externen Defibrillators (AED) zu üben. Mit einem AED kann Menschen geholfen werden, die einen Kreislaufstillstand erleiden. Nach dem Aufkleben der Elektroden analysiert das Gerät automatisch den Herzrhythmus des Betroffenen und erkennt, ob zur Behandlung ein Stromstoß erforderlich ist.
Nun hofft Vereinsvorsitzender Michael Goede darauf, dass die praktische Fortbildung der Feuerwehrleute nach der Corona-Pause bald wieder anläuft und die neuen Übungspuppen dabei nutzbringend Verwendung finden.

Text: Thomas Müller
Bilder: Feuerwehr Heiligenstadt

Foto:Feuerwehr Heiligenstadt

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