Neue Perspektiven gefunden

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Noch immer gibt es im Landkreis Nordhausen viele Männer und Frauen, welche sich in schwierigen Lebenslagen befinden und kaum eine Chance auf die Teilhabe am ersten Arbeitsmarkt haben. Als Netzwerkpartner der Arbeitsagentur und des Jobcenters Landkreis Nordhausen kommen Vivien Ronniger und Michael Gerboth dann “ins Spiel”, wenn langzeitarbeitslose Menschen mit, zum Teil, multiplen persönlichen und sozialen Problemlagen intensivere Unterstützung benötigen. Die zwei Integrationsbegleitenden des „Perspektiv Center Nordhausen“ (PCN), welches beim HORIZONT e.V. in der Elisabethstraße 13, in Nordhausen, angesiedelt ist, reichen die helfenden Hände, um den nicht immer leichten und oft mit kleinen und großen Hindernissen versperrten Weg, zurück ins Arbeitsleben, gemeinsam zu bewältigen.

Zum 01. Januar 2021 verlängert sich die Laufzeit des „Perspektiv Center Nordhausen“ um weitere 12 Monate und geht somit in das bereits elfte Kalenderjahr, seit Projektstart. Die weiterhin gesicherte Finanzierung aus Landes- und Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), das entgegengebrachte Vertrauen des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie sowie die Unterstützung der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats sind nicht zuletzt auf die nachweislichen Erfolge zurückzuführen.

„Die einzelfallbezogene Beratung, das Nutzen von Handlungsspielräumen in der Förder- und Vermittlungspraxis, Transparenz und Klarheit über den Auftrag sowie die stetige Berücksichtigung der persönlichen Lebensumstände, bilden die Basis der Zusammenarbeit“, erläuterte Herr Gerboth. „Kommunikation auf Augenhöhe, mit Wertschätzung und Empathie, eine angenehme und vertrauensbildende Gesprächsatmosphäre, die Möglichkeit auch über persönliche oder familiäre Probleme sprechen zu können und das Wissen darum, dass der/die IntegrationsbegleiterIn sich die nötige Zeit nimmt, werden zudem von Projektteilnehmenden sehr geschätzt.“

Diese Herangehensweise zeigte in den vergangenen Jahren deutlich positive Wirkung. Von den 50 Teilnehmenden des Integrationsprojektes konnte 2019, knapp ein Drittel in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit begleitet werden. Seit Beginn der Corona-Virus-Pandemie, ist die Zahl der TeilnehmerInnen – bedingt durch die Auswirkungen und notwendigen Einschränkungen – zurückgegangen. Daher wenden sich die beiden Integrationsbegleitenden an diejenigen Personen, welche dringend einer Hilfe bedürfen und den Willen haben, zeitnah wieder in eine Tätigkeit einzumünden, diesen Weg allerdings nicht allein gehen können.

Auch wenn der Arbeitsmarkt durch die Pandemie enorm unter Druck geraten ist, wird auf den Einbruch eine (Wieder-)Belebung und Erholung folgen, mit viel Bewegung und neuen Einstiegschancen.
Wer sich genauer über das Projekt oder die Inhalte informieren will, kann per Mail (info.pcn@horizont-verein.de) oder auf telefonischem Weg unter der 03631/4733912 oder /13 Kontakt aufnehmen.
Der Zugang zum Projekt erfolgt durch eine Zuweisung per Eingliederungsvereinbarung durch das Jobcenter Nordhausen. Allerdings sind auch direkte Erstkontakte bei Frau Ronniger und Herrn Gerboth möglich und willkommen.

Mehr Informationen gibt es außerdem auch im Netz auf:
https://www.horizont-verein.de/perspektivcenter.html

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