Neu für Euch entdeckt : Die schwedische Band „Rave the Reqviem“ mit starkem 4. Album

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Es gibt immer wieder Bands, die sorgen musikalisch für mega frischen Wind im Rock und Metalbereich und zeigen, dass es durchaus möglich ist mit Mut und Ideenreichtum, viele verschiedene Elemente und Spielarten so zu mixen das daraus eine coole harte und dennoch extrem eingängige und melodische Mischung entsteht, die begeistert und aufhorchen lässt.

Rave the Reqviem aus Schweden ist so eine Band, die 2011 von Philip Lönnqvist – The Prophet gegründet wurde.
Das Ziel des Projekts war ein Experiment um eine neue Richtung in der Musik zu erschaffen indem Rock und Metal mit modernen elektronischen Genres kombiniert wurden- ein Mix aus elektroindustriellen Sounds über Drum and Bass bis Dubstep. Außerdem lud Philip seine Mutter, Karola Lönnqvist mit ihrer starken Sopranstimme ein, in den Refrains zu singen, was dem mechanischen Klang der Band einen erkennbaren Kontrast verlieh.
„Meine Mutter und ich haben seit meiner Kindheit zusammen gesungen und gespielt.
Sie war Solistin in vielen Chören. Als ich mein eigenes Heimstudio hatte und anfing Musik zu schreiben wollte ich sofort testen, wie ihre Stimme den Kompositionen entsprechen würde.
Alles erwies sich als ausgezeichnet, es passte perfekt.“

Bereits ihr 2014 veröffentlichtes Debütalbum war ein Riesenerfolg. Das verwundert auch nicht, denn ihre moderne Mischung aus Metal und elektronischer Musik mit extrem eingängigen Refrains und herrlichen symphoniehaften leicht gothisch anklingenden Arrangements hat von Anfang an für einen stetigen Zuwachs an Fans und Konzerten gesorgt.

„Ein kraftvoller Hybrid aus Industrial / Electro Metal und moderner, elektronischer Musik mit majestätischen, symphonischen Elementen und explosiven Refrains“, so beschreibt THE PROPHET, Sänger und Mastermind die Musik und fasst damit perfekt zusammen, wohin die Reise geht.
Und bereits nach den ersten Klängen beim Hören der Musik wird klar, hier sind Musiker am Werk, die wissen was sie wollen und die mit jedem Album, dass sie produzieren die Messlatte für sich immer etwas höher legen um den geneigtem Zuhörer zu überraschen und musikalisch zu überzeugen.

So treffen geballte Power von Bass, schneidende Gitarren und einem treibenden Schlagzeug auf fette und eingängige Synthieklänge in perfekter Harmonie auf die engelsgleiche Stimme von Sängerin The Seraph ( sie löste Philip Lönnqvist – The Prophet´s Mutter am Mikrofon ab) welche auch in hohen Lagen mehr als überzeugt und den Gegenpart zu der markanten, kratzigen, sehr tiefen Stimme von The Prophet bildet.

So setzt „Rave the Reqviem“ auf dem neuen Album „Stigmata Itch“ in jedem Song neue musikalische Highlights, die kraftvoll und frisch aus den Boxen kommen und sich spätestens beim Refrain als hammermäßige Ohrwurmhymnen entpuppen.
Dabei wirkt der Sound in sich abgerundet und ist trotz der mächtigen Arrangements nicht überladen oder nervig.
Ganz im Gegenteil voller Emotionen mit gewaltigen Spannungsbögen werden die Songs zu wahren Meisterwerken von denen man gern noch mehr als „nur“ 12 auf der neuen CD gehört hätte.
Wobei und das sollte nicht unerwähnt bleiben, das die Schweden auch wie der 1. Song des Albums „Oh, The Joy“ beweist auch akustisch überzeugen können bevor sie ihr absolut hörenswertes Soundgewitter ab Stück 2 voller Power auf die Zuhörer loslassen.

So hat diese CD wirklich alles zu bieten was man von einem erstklassigen Rock und Metal Album erwarten kann und auch für jeden Fan der harten Klänge ist was dabei um sich wieder zu finden…
So kommen die Freunde der krachenden Gitarren genau so zum Zug, wie die Fans des klassischem düsteren Gothic –Rock, die hier gepaart mit coolen melodischen Popeinflüssen und eingängigen Harmonien meisterhaft zelebriert werden.
Das Ganze getragen von exzellenten Kompositionen und markanten Gesangsstimmen….mit anderen Worten diese Band möchte man wirklich gern einmal live sehen und erleben.
Wobei man sich (und ich ganz besonders) fragt, warum man eigentlich nicht schon früher auf
„Rave The Reqviem“ aufmerksam geworden ist…

„Rave The Reqviem“ sind übrigens im Jahr 2020: The Prophet – Kopf Mastermind und drüstere Vocals, Guitars, Programming, The Sister Svperior –Engelsgleicher Gesang, The Cantor – Vocals, Keyboards, Percussion, The Archbishop – Bass und The Deacon am Schlagwerk.

Text und Grafik: Stefan Peter

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