Naturdenkmal Salzaquelle – Start der touristischen und naturpädagogischen Aufwertung

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Pressemitteilung der Stadtverwaltung Nordhausen
Mittwoch, 13. Januar 2021, 13:47 Uhr

Heute wurde die marode Fußgängerbücke über die Salza oberhalb des Salza-Bades zurückgebaut. Damit ist die Umrundung der Salzaquelle in den nächste knapp eineinhalb Monaten nicht möglich. Hintergrund der Baumaßnahme der Stadt Nordhausen ist die touristische und naturpädagogische Aufwertung der größten Karstquelle Thüringens.

Die Stadtverwaltung hat in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Initiativen unternommen, um den Bereich aufzuwerten und für Besucher besser zu erschließen. So wurden Flächen, die an den Quellbereich/Oberlauf der Salza angrenzend liegen, durch die Rolandstadt käuflich erworben. Neben der Erneuerung eines Teils des bestehenden Rundweges, wurden durch die Naturparkverwaltung Südharz bereits einige Informationstafeln aufgestellt.
In Weiterführung des geplanten Rundweges wird jetzt der westliche Abschnitt wegebautechnisch verbessert werden. Da der vorhandene Pfad nur unzureichend befestigt ist, soll dieser mit einer Trag- und Deckschicht als neuer Weg mit einer Breite von maximal 1,2 m entstehen. Um den geplanten Weg an den bereits bestehenden Abschnitt anschließen zu können, ist die Sanierung der Brücke über die Salza zwingend erforderlich. Mit der Etablierung des zweiten Teils des Rundwanderwegs schließt sich der Ring zur Anbindung an die bestehenden Wanderwege, z. B. den überregional bedeutsamen Karstwanderweg. Der Weg einschließlich der Brücke werden barrierefrei errichtet. Da in der Vergangenheit neben Erholungssuchenden und Touristen auch sehr viele Schulklassen den bereits sanierten Teil der Salzaquelle besucht haben, soll die naturpädagogische Ausstattung der Salzaquelle und des oberen Gewässerabschnittes vervollständigt und erweitert werden. Ehrenamtliche, so vor allem die Mitglieder des Salzaer Heimatvereins e.V., setzen sich u. a. für eine Verbesserung der Pflege und Ausstattung an der Salzaquelle ein.

Die Maßnahmendurchführung erfolgt unter Berücksichtigung der naturschutz- und wasserrechtlichen Vorgaben und durch die Förderung des Landes Thüringen (Fördersatz von 90 %). Das Vorhaben wird vom Gewässerunterhaltungsverband „Harzvorland“ umgesetzt. Die Baukosten belaufen sich auf eine Höhe von 60.000 EUR. Bis Ende Februar muss das Projekt fertig sein.

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