Namen ändern – einfacher als man denkt

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„Mein Name gefällt mir nicht“ reicht nicht. Doch mit einem guten Grund lassen sich Vor- oder Nach­name recht einfach ändern. Ab November kann jeder nun auch die Reihen­folge seiner Vornamen bestimmen. Die Rechts­experten der Stiftung Warentest erklären, unter welchen Voraus­setzungen Namens­änderungen möglich sind, was sie kosten und welche Unterlagen dafür nötig sind.

Müller heißt jetzt Tews

Philipp Tews hieß früher Philipp Müller und hatte durch diesen Namen regel­mäßig mit Verwechs­lungen zu tun. Bei der Arbeit bekam der 34-Jährige immer wieder E-Mails, die an einen Kollegen gehen sollten und auch im privaten Post­fach landeten Nach­richten, die nicht für ihn bestimmt waren. „Ich habe das mit der Namens­änderung lange vor mir hergeschoben, weil ich dachte, dass das kaum geht und ziemlich kompliziert und aufwendig ist. Dabei war es am Ende ganz einfach und hat nur 115 Euro gekostet.“ Philipp hat den Geburts­namen seiner Mutter angenommen. Die Eltern hatten sich vor rund 20 Jahren scheiden lassen.

Namens­änderung auf verschiedenen Wegen möglich

Das deutsche Namens­recht wird oft als restriktiv wahr­genommen, dabei gibt es verschiedene Wege, einen unlieb­samen Vor- oder Nach­namen loszuwerden. Vergleichs­weise einfach ist der Wechsel des Nach­namens bei Heirat oder Scheidung, genannt zivilrecht­liche Namens­änderung. In anderen Fällen spricht man von öffent­lich-recht­licher Namens­änderung. Sie ist auf Antrag möglich. Zuständig ist die Namens­änderungs­behörde des Wohn­sitzes, die meist beim Bürger­amt oder Standes­amt angesiedelt ist. Entscheidend ist: Es muss einen wichtigen Grund für den Namens­wechsel geben.

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