NABU Thüringen begrüßt Diskussionsprozesse zur Einrichtung eines UNESCO-Biosphärenreservates Südharz/Kyffhäuser

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Eine Perle für die Artenvielfalt NABU Thüringen begrüßt Diskussionsprozesse zur Einrichtung eines UNESCO-Biosphärenreservates Südharz/Kyffhäuser

Jena – Der NABU Thüringen begrüßt den heute in Nordhausen gestarteten moderierten Diskussionsprozess zur Einrichtung eines UNESCO-Biosphärenreservates Südharz/Kyffhäuser. „Die Errichtung eines länderübergreifenden Biosphärenreservates Südharz/Kyffhäuser ist ein sinnvoller Lückenschluss zu dem in Sachsen-Anhalt bereits bestehenden Großschutzgebiet. „‚Leben mit der Natur‘ könnte hier länderübergreifend zum Motto für eine ganze Region werden und diese stärken“, sagt Rainer Hanke, ein Vorstandsmitglied des NABU Thüringen.
Die vorkommenden Karstböden sind Lebensgrundlage für eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, die in den verschiedensten Biotoptypen wie Trocken- und Halbtrockenrasen, alten offengelassenen Steinbrüchen, Felsfluren, Karstgewässer und Streuobstwiesen eine Heimat finden. Zudem kommen im Südharz diverse Buchenwaldtypen wie Blaugras-, Perlgras-, Fingerkraut- und Orchideen-Buchenwald vor. „Diese Vielfalt gilt es zu erhalten. Das Biosphärenreservat Südharz/Kyffhäuser würde sich in die Kette benachbarter Schutzgebiete mit Buchenwäldern wie dem Hainich, dem Kyffhäuser und dem Ohmgebirge wunderbar einreihen und zu einer weiteren Perle für die Artenvielfalt werden“, so Rainer Hanke.

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