Musiklegende Suzi Quatro ist mit neuer Scheibe wieder am Start

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Erinnern sie sich noch an Suzi Quatro? Sie war eine der ersten Ladys, die im Lederoutfit und handgemachtem Rock ordentlich Dampf in den 70er Jahren in die Musikwelt brachte und damit der Männerwelt zeigte, das Frauen nicht nur nett aussehen, sondern auch wissen wie der Rock’n Roll funktioniert.
Damit öffnete sie nicht nur gewissermaßen die Tür für eine nachfolgende Generation rockender Damen, sondern hatte auch viele sehr erfolgreiche Hits zu bieten.

So wurde Susan (Suzi) Kay Quatro, die am 3. Juni 1950 in Detroit in den USA zur Welt kam, mit u. a. „Can the Can“, „ 48 Crash“ “ If You Can’t Give Me Love”, She’s in Love with You” oder „Stumblin’ In“ im Duett mit Chris Norman, die unter der Regie von Nicky Chinn und Mike Chapman entstanden zu der erfolgreichsten Musikerin ihrer Epoche.

Aber nicht nur das, sie spielte in verschiedenen TV Formaten, drehte Filme
und war auch in verschiedenen Musicals aktiv. So engagierte sie kein geringerer als Sir Andrew Lloyd Webber im Jahr 1985 für die Titelrolle im Musical „Annie Get Your Gun”.
Aber auch als Radiomoderatorin ist sie seit 2000 auf BBC 2 für die Radiosendung Rocking With Suzi Q erfolgreich zu hören.

Aber zwischendurch ist das 1,57 m große Energiebündel, das auch heute noch immer viel Spaß an der Musik hat, unterwegs und bringt dabei so manche Halle und Festival immer noch mit Band, tief hängendem Bass und kräftiger Stimme lautstark zum Kochen.
Dabei präsentiert sie nicht nur ihre großen Hits, sondern auch viele neue Songs.
Einige stammen dabei von ihrer brandneuen CD „The Devil In Me“, die gerade erscheinen ist.

Hier zeigt die Bassistin und Sängerin, das sie noch immer nichts verlernt hat.

Es muss sich um eine ganz besondere Veröffentlichung handeln, wenn Suzi Quatro stolz verkündet: „The Devil In Me ist das beste Album meiner Karriere!“
Denn leichtfertig würde die amerikanische Rocksängerin solche Superlative wohl kaum in den Mund nehmen.
Suzis Begeisterung für ihr neuestes Werk hat viele Gründe, genau genommen 12.
Denn exakt ein Dutzend Songs befinden sich auf „The Devil In Me“, auf dem jede Nummer ein echtes Glanzlicht für die Fans der Sängerin ist.
Die Gründe für Suzis Schaffensdrang und Kreativen Input: einerseits der Lockdown, der sie ab Frühjahr 2020 von ihrem gewohnten Tourleben abhielt, andererseits die erneute Kooperation mit ihrem Sohn Richard Tuckey, die bereits auf dem Vorgänger No Control glänzend und perfekt funktioniert hat.
Suzi: „Ab Frühjahr 2020 wurden fast 100 meiner Shows gecancelt und auch Richard wäre eigentlich mit seiner Band unterwegs gewesen, wenn nicht alle Konzerte abgesagt oder verschoben worden wären.
Also sagte ich zu ihm: ‚Wir sollten die freie Zeit nutzen, um neue Songs zu schreiben und uns von dem inspirieren lassen, was sich in der Welt derzeit abspielt.
Ich wusste, dass Richard und ich ein tolles Team sind, denn „No Control“ war ein riesiger Erfolg und eine für uns ganz besondere Scheibe.
Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass wir sie sogar noch übertreffen könnten. Doch alle, die “The Devil In Me“ gehört haben und diejenigen, die am Vorgängeralbum beteiligt waren, sagten uns: ‚Diese Scheibe ist noch stärker!“

So spielt Suzi ihr vollkommenes Spektrum an musikalischer Vielschichtigkeit
plus einiger handfester Überraschungen auf dem neuen Album gekonnt aus und zieht dabei alle Register.
Von kernigen Rocknummern wie ‚The Devil In Me‘, ‚Get Outta Jail‘,„Motor City Riders“ oder auch ‚Hey Queenie‘ bis zu eher ungewöhnlichen, aber interessanten Songs wie dem „Isolation Blues“ dem entspannten „My Heard and Soul“ oder “Love’s gone“ Bad” mit seiner ruhigen intimen Atmosphäre oder das von feinen Piano und Saxophon Klängen unterlegte ‚In The Dark‘, zeigt sich Suzi von ganz verschiedenen und abwechslungsreichen Seiten.
„Richard wollte für das Album einen thematisch roten Faden, damit alles zusammenpasst, egal welchen Song man gerade hört.
Er sagte, dass die Scheibe genauso wichtig und bahnbrechend werden soll wie meine allererste.
Mit diesem Ziel sind wir an die Arbeit gegangen und haben es tatsächlich erreicht.“

So rockt die „Queen of Rock N‘ Roll“ angereichert mit einer großen Portion Blues und einer Prise Jazz, sehr zur Freude ihrer Fangemeinde dann auch gleich vom ersten Stück munter drauf los und zeigt sehr eindrucksvoll das sie immer noch dem kernigen Rocksound verbunden ist und tief in ihrem Herzen trägt, aber auch für andere Stile und Sounds offen ist.
Dabei klingt das Ganze, ganz bewusst trotz aller modernen Elemente mit viel Frische, so als kämen die Songs direkt aus den Hochzeiten ihrer Karriere, den 70er Jahren und nicht unbedingt aus der heutigen Zeit was sicher für die Freunde und Fans der inzwischen
70 Jahre jungen Musikerin überhaupt kein Manko darstellen dürfte, denn schließlich lieben sie ihre Suzi genau so: laut, rau, unverfälscht und bodenständig.

Wobei Songs, wie die aktuelle Single und der Titelsong “The Devil In Me“ und das kernige „Motor City Riders“ (für mich) besonders positiv aus der neuen Scheibe herausragen.

Mit anderen Worten ihre Fans können sich sicher sein, denn wo Suzi Quatro drauf steht, ist auch ist auch Suzi Quatro zu 100% drin….oder anders ausgedrückt „Rock on!“

Stefan Peter Text + Live Foto

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