Musik zum Träumen und Genießen: KATIE MELUA mit ihrem “Album No 8”

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Gut 4 Jahre hat sich die Sängerin und Songschreiberin, KATIE MELUA seit ihrem letztem Album „Winter“, Zeit gelassen um eine neue CD zu produzieren.

Eigentlich eine lange Zeit…..aber wie der Volksmund sagt „Gut Ding will Weile haben…!“

Nachdem sie ihre erfolgreiche Kreativpartnerschaft von ihrem Mentor, Entdecker, Produzenten und Songschreiber Mike Batt und dessen Dramatico-Label beendete, suchte KATIE MELUA immer wieder nach neuen Wegen und vor allen immer wieder nach anderen musikalischen Herausforderungen.

Zwar steht ganz außer Frage, das Katie und Mike als musikalisches Dreamteam riesige Erfolge feierten.
So haben sie nicht nur Verkaufsrekorde gebrochen, sondern auch fast alle wichtigen Musikpreise für sich verbuchen dürfen und das obwohl oder gerade weil sich ihre Musik weder an Moden noch an Trends orientiert.

So verband die Sängerin in Zusammenarbeit mit Mike Batt in ihren Songs ganz geschickt immer wieder viele verschiedene musikalische Elemente, die auf den ersten Blick so gar nicht zusammen passen, wie Jazz, Blues und Folk mit einem Hauch feinster Rock- und Popmusik um daraus genau diese besondere und einmalige Mischung zu machen, die die Musik von KATIE MELUA ausmacht.
Aber auch ohne die Unterstützung von Mike Batt schafft es die Sängerin mit „Winter“ eine Art Heimkehr für die Künstlerin für Aufmerksamkeit zu sorgen.
Für das damalige Werk kehrte Katie im wahrsten Sinne des Wortes zurück zu ihren Wurzeln in ihre Heimat Georgien, wo sie mit dem Gori Women’s Choir zehn Songs rund um die Thematik Winter aufnahm.
Die Resonanz der Kritiker bestätigte die vielfach preisgekrönte Ausnahmekünstlerin darin, gewohnte Pfade und damit auch die Zusammenarbeit mit Mike Batt’s Label Dramatico zu verlassen, die Klassiker wie „The Closest Thing To Crazy“ und „Nine Million Bicycles“ veröffentlicht hatten und sich in neue künstlerische Gefilde zu wagen.

Mit ihrer neuen CD die schlicht den Namen „Album No 8“ trägt und das unterstützt von Leo Abrahams als Produzent und Arrangeur entstanden ist, der ihre neuen Songs zusammen mit der Künstlerin mit viel Liebe zum Detail ins rechte Licht gesetzt hat, hat es die Sängerin wieder einmal geschafft sich selbst unüberhörbar treu zu bleiben und dennoch ganz neu zu erfinden.

Und tatsächlich spürt man auf dem gesamten Album deutlich, das hier jemand große Freude daran hat, neue Wege zu beschreiten und sich mit der Komplexität eines der ältesten Themen der Popmusik auseinanderzusetzen…der Liebe und dem Leben in vielen Fassetten.

Mal ganz leise und sparsam instrumentalisiert oder auch mal ausladend mit vielen Streichern und großem Orchester, mal popig und auch mal mit einer feinen Prise Jazz und Swing, bewegen sich ihre neuen selbst geschriebenen 10 Stücke in wunderbar ruhigen Balladen oder im Midtempo Bereich getragen von ihrer tollen unvergleichlichen Stimme voller Klarheit und immer voller Gefühl.

So entstand das Album als eine Art Ablenkung von der Erkenntnis, dass KATIE MELUA`s siebenjährige Ehe mit dem Musiker und Superbike-Weltmeister James Toseland zu Ende gehen würde.
Es ließ sich kaum vermeiden, das sich beide Stränge miteinander verwoben als Katie mit dem Songwriting für das „Album No.8“ begann, doch das Letzte, was sie wollte, war, das Studio als Beichtstuhl zu missbrauchen – doch wollte sie auch nicht auf die ausgetretenen Pfade zurück. „Ich denke, wir haben der Liebe zu viel ‚Sendezeit‘ gegeben“, singt sie in ihrem Song „Airtime“, der auf sanfte, aber bestimmte Weise mit Vorurteilen darüber aufräumt, was passiert, wenn sich zwei Menschen nicht mehr lieben und „… insbesondere der Druck, zu glauben, dass die Liebe deines Lebens noch irgendwo da draußen herumläuft. Und wenn die Geschichte dann nicht so läuft wie sie soll, betrachtet man das Ganze ganz schnell als einen Fehler.
Ich habe das Gefühl, dass ich das unbedingt thematisieren muss, denn ich selbst habe eine ganze Reihe von Liedern gesungen, die diese Idee von der Liebe propagieren“ erklärt Frau Melua.
„Mein Mann und ich hatten eine wundervolle Beziehung und da ist immer noch sehr viel Liebe und Respekt zwischen uns. Es gibt nicht zu bedauern.“

Fazit: KATIE MELUA hat sich freigeschwommen und ihr ist auf ihrem neuen Album eine für ihre Fans interessante Mischung aus Tradition und Moderne gelungen, um mit ihren Liedern einen Moment der Stille, Ruhe und des Zurücklehens in dieser seltsamen Zeit voller Ungewissheit, vielleicht bei Kerzenschein und einem guten Getränk zu zaubern.
Dabei ist es immer wieder die glockenklare überragende Stimme der zierlichen Sängerin, die den ruhigen intimen Stücken, die zum Träumen, aber auch zum intensiven Zuhören gleichermaßen einladen, diese einzigartige Ausstrahlung verleiht, die besondere Momente beim Zuhören entstehen lassen und ihre Ausnahmestellung in der Musikszene mehr als unterstreicht.

Text / Foto Stefan Peter

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