Mülldeponie Erde!

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Warum machen wir aus unserer Erde eine Mülldeponie?

Aus unserem Lebensraum eine Mülldeponie zu machen ist unverständlich Statt unsere Erde, von und auf welcher wir leben, zu achten und zu ehren verwandeln wir sie in einen Müllhaufen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wohnzimmer genauso aussehen.

Nordhausens Einkaufsmeile und Aushängeschild – Bahnhofstraße -eine Sondermülldeponie, man kann es nicht glauben. Zigarettenkippen sind Sondermüll und keine Dekorationsware. Die Bilder sprechen ihre eigene Sprache.

Auch auf dem LIDL-Parkplatz sieht es nicht viel besser aus.

Hier steht weder die Stadt noch der Eigentümer oder der Mieter in der Pflicht, hier greift das Verursacherprinzip! Hier sind auch nicht die Schüler und Jugendlichen von Fridays for Future für die Beseitigung des Sondermülls der Anderen verantwortlich, sondern wir selbst. Wir sehen alle zu und machen eventuell sogar mit keiner sagt etwas wie aus unserer Stadt eine Sondermülldeponie gestaltet wird. Wie sieht es mit der Vorbildwirkung auch gegen über unseren Kindern und Jugendlichen aus?

Auch auf unseren Autobahnen sieht es nicht besser aus.

Hier ein Auszug aus einer Pressemeldung:

Die Müllentsorgung entlang der Autobahnen Mitteldeutschlands wird immer teurer. Wurden 2015 noch insgesamt 5,16 Millionen Euro für das Einsammeln und Entsorgen von Müll an Park- und Rastanlagen sowie entlang der Strecke ausgegeben, so waren es 2018 mit 5,76 Millionen Euro rund 600.000 Euro mehr. Das geht aus einer Umfrage von MDR AKTUELL bei den Straßenbaubehörden sowie den Verkehrsministerien der Länder hervor.

Die Aktion Fridays for Future steht für den Klimawandel und die Ausrufung des KLIMANOTSTANDES im Kreis Nordhausen, Thüringen und in Deutschland. Damit stehen sie auch für eine saubere und intakte Natur und Umwelt, aber nicht für die Müllbeseitigung, der Anderen. Ihren Dreck zu beseitigen, mal mithelfen aber mehr auch nicht.

Wir sind alle aufgerufen uns zu ändern, nicht mit dem Finger auf Andere zeigen, denn da zeigen drei Finger auf uns selbst.

Auch kleine Veränderungen ändern die Welt. Die großen Probleme liegen vor uns. Die Natur und das Klima kennen keine Kompromisse, wir brauchen eine Wende nicht morgen, sondern heute. Fangen wir damit an.

Umweltschutz braucht Mut und kostet Geld, kein Umweltschutz kostet die Zukunft und zu Letzt das Überleben!

Manfred Kappler

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6 Kommentare

  1. Michael Caspari

    Geht man durch Nordhausen, sieht man viele dreckige Ecken, ja das stimmt. Umweltschutz und Klimaschutz geht alle an und wir müssen unsere Erde retten… auch das ist vollkommen korrekt. Die Frage , die man sich hier stellen muss ist, wie kann ich was dagegen tun? Helfen Demonstrationen etwas oder sollte man Taten sprechen lassen???????? Schaut man sich die Demos am Freitag an, kann man eins ganz klar erkennen. Es wir immer für den Umweltschutz und die Rettung unserer Erde demonstriert.. Das finde ich echt super!!! Aber(!) da liegen Plastikflaschen rum, die keinen stören, da wird geraucht und die Kippen landen auf der Strasse. …. Wo bitte schön ist da das Bewußtsein zum Umweltschutz? Warum organisieren die „Aktivisten“ nicht mal eine Aktion? Alle, die etwas für die Umwelt tun möchten treffen sich. Und anstatt zu demonstrieren, werden Schandflecken in der Stadt beseitigt. Da wird mal der Müll aufgesammelt, da wird mal durchs Gehege geangen und dort der Müll aufgesammelt. Da und genau da fängt Umweltschutz an. Dann wird man erkennen , wieviele Menschen mit anpacken und nicht nur rumstehen und kluge Reden schwingen. Oder wie auf Plakaten bei diesen Demos zu lesen war “ Wäre heut Samstag, waere ich nicht hier!“

  2. Monique Weiß

    Zorgeufer auch ganz schlimm ,neulich beim Spaziergang viel zu viel Müll und Kippen gesehen (hinter und unter den Bänken bis zu den Brücken wo es zur Galerie geht) ,bis in das Gebüsch zum Wasser hinunter an manch Stelle .abartig 😥

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