MOTORJESUS lassen lautstark den Motor an!!!

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Vor rund 30 Jahren dachten sich wahrscheinlich ein paar Musiker in Mönchengladbach:

Musik muss manchmal einfach laut sein und gewaltig mit eingängiger Melodie krachend rocken!

Also haben sie ihre Gitarren kräftig unter Strom gesetzt und an ihre Verstärker angeschlossen, dann ließen sie den Bass wummern und das Schlagzeug gab artig den Rhythmus vor und schepperte, dazu gab es noch einen Sänger der lautstark die Stimmbäder schwingen lies und in sein Mikro sang und schon war die Band, die sich erst The Shitheadz nannte und dann 2006 den Bandnamen in MOTOJESUS umwandelte, geboren.

Mit traditionellen Hardrock und Heavy Metal in Verbindung mit lautstarkem Strassen Rock’n Roll mit einer kleinen unverkennbaren Attitüde Punk erspielen sich die Herren im laufe der Jahre eine große Fangemeinde und waren dabei auch schon auf so manchen namenhaften Festival wie u. a dem ROCKHARZ, Summer Breeze oder dem Rock Hard Festival zu Gast.
Auch begeleiten sie Bands wie Motörhead oder Anthrax auf ihren Touren, was den Bekanntheitsgrad der Band in der rockenden Szene ernorm steigerte.
Und auch wenn sich das Personalkarussel innerhalb der Band immer mal wieder drehte, Musiker kamen und gingen war die Marschrichtung der „Motorjupps“ wie sie liebevoll von ihren Fans genannte werden immer klar definiert:

„Laut muss es sein, klar, erdig und die Musik muss der Band und den Fans Spaß machen.“

So spiegelt sich ihre Vorliebe für Rock’n’Roll und vor allem zu den 70er Musclecars immer wieder in ihren Songs, aber auch auf ihren CD Covern wieder, wo der „Motorisierte Jesus“ inzwischen zum festen Band-Maskottchen geworden ist.
Und obwohl MOTORJESUS eine der dienstältesten Bands im deutschen Heavy Rock und es auch mal so aussah als würde sich die Band von den Fans und den Bühnen für immer verabschieden, ist die Band immer noch da und weit weg von Rockstar-Allüren.
Ganz im Gegenteil die Herren Musiker sind sehr bodenständig geblieben und wissen auch nach rund 30 Jahren genau wohin die rockige Reise gehen soll.

Obwohl auch MOTORJESUS die Corona-Pandemie, wie vielen anderen Musikern auch einen gewaltigen Strich durch sämtliche geplante Live Shows und Festival Aufrtitte machte, war dies aber kein Grund für Chris „Howling“ Birx (Vocals), Andy Peters (Guitars), Patrick Wassenberg (Guitars), Dominik Kwasny (Bass), und Adam Borosch
(an den Drums) sie sich zurückzulehnen, abzuwarten oder gar aufzugeben.

So machte sich die Band in der Zwangspause daran neue Songs zu schreiben und einzuspielen, um schließlich ihr bereits siebtes Studioalbum, welches jetzt seit wenigen Tagen unter dem Namen „Hellbreaker“ auf den Markt ist, einzuspielen.
Gemischt und mit dem richtigen Ton versehen wurde es im Übrigen von Produzenten-Legende Dan Swanö.
Ein Zusammenarbeit die sich durchaus gelohnt hat was man bei den neuen Stücken schon nach den ersten Tönen an merkt.
Wobei die Band bei ihrer neuen Scheibe bewusst versucht hat, kompaktes, schnelles, explosives Songmaterial zu produzieren, was ihnen auch erfolgreich gelungen ist.

So lassen es die Herren dann auch vom ersten bis zum letzten Stück ordentlich und lautstark krachen, als gelte es sich dem wachsenden Coronafrust mit treibenden Stromgitarren und mit viel Power entgegen zustellen und den Sch… Virus endgültig,
mit Songs die immer voll auf die 12 gehen, zu verjagen.

Auch verzichtet die Band entgegen ihrer eigenen MOTORJESUS-Traditon diesmal komplett auf Balladen, um mit Vollgas ihre Songs zu rocken.

Dabei reicht die Bandbreite der neuen Kracher, die förmlich darauf warten Live gespielt zu werden, vom klassischen Heavy Metal der 80er ( wie es von Judas Priest oder Iron Maiden zelebriert wird) über straighten Hard Rock, bis hin zum angriffslustigen Garagen / Strassen Rock’n Roll, in ihren Stücken bei denen nun laut mitgesungen und gefeiert werden kann und darf, um all den Frust des Alltags zu vergessen,

Wobei besonders die Verpflichtung neuer Band-Mitglieder, allen voran Neu-Gitarrist Patrick Wassenberg, dem Sound der „Motorjupps“ um frische Ideen, brennende Soli und einige neue „Über-den-Tellerrand-Blicke“ im Songschreiben, die Band deutlich hörbar und wohltuend bereichtet hat.
Aber keine Angst MOTORJESUS bleiben sich dennoch treu und sind bereit mit viel neu gewonnener Kraft wieder richtig loszulegen, wie ihr Album „Hellbreaker“ eindeutig beweist.

Foto und Text Stefan Peter

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