Montagsthesen aus Hoheneiche

0

Montagsthesen
8. Morgenstund hat Gold im Mund. Niemand schläft an diesem sonnigen Morgen länger als unbedingt nötig.
9. Mit einer „beweglichen Orgel“ erklang das Vaterunser zur Morgenandacht am Kreuz.
10. Dicht drängte sich das Volk am großen Zelt, um vor dem Theater die erste Druckstelle im Liederheft zu besetzen.
11. Man trifft sich in Zeltgruppen, um gemeinsam über Gottes Wort nachzudenken und auf Schatzsuche zu gehen.
12.Erstmalige Eröffnung des großen Handwerkermarktes. Am Start sind vierzehn interessante produktive Tätigkeiten.
13. Muskelkraft und Ausdauer sind bei den „Gelehmten“ gefragt. Mehr Sand als ihr Eigengewicht schleppten sie heran um wieder mal einen Lehmofen zu bauen.
14. Mit äußerster Sorgfalt brachten die „Schreiberweiber“ mit Federkiel und Tinte Zitate des Herrn Luther auf Papier.
15. Ein eigenes Siegel zum Zeichen edler Herkunft wurde bei den „Abgestempelten“ entworfen und hergestellt.
16. Ein reines Gewissen ist ein gutes Ruhekissen… und besonders gut ruht es sich auf kunstvoll gestickten Kissen – daran arbeiteten die „Stickstoffel“ mit höchster Konzentration.
17. Gemeinsame „Kurzweil“ in den einzelnen Zeltgruppen konnte man am frühen Abend erleben.
18. Man trifft sich zur Abendgebetszeit mit Taizé- Klängen zur Andacht.

Martin Luther (*1483 +1546) „Hier stehe ich, ich kann nicht anders.“
Über Martin Luther (im Theater dargestellt von Florentin Tuschy) wird die Reichsacht verhängt, das heißt: Er ist vogelfrei. Er taucht als Junker Jörg auf der Wartburg unter.Mit der Übersetzung des Neuen Testamentes sorgt er weiter für Unruhen.

Schriften des Martin Luther sind auf geheimnisvollen Wegen hinter die Klostermauern gelangt. Katharina und Schwester Ave studieren diese eifrig. Sie und ihre Mitschwestern bangen um Luther. So viel Wahres finden sie in seinen Schriften: Zur Kirche gehen, Beten, Fasten und Almosen geben sind nach seiner Ansicht nicht allein als gute Werke anzusehen, sondern der Glaube an Christus sei das edelstes Werk und der Dienst am Nächsten. Wenn der Mensch nicht für sich allein lebt, sondern für alle Menschen auf Erden wie kann ihr Leben im Kloster dann nach Gottes Willen sein? Freiwillig hat Katharina das Gelübde nicht abgelegt. Sie hatte keine andere Wahl – Aber wenn Gott keinerlei Zwang in seinem Dienst will, was bedeutete das für sie und ihr Leben? Gilt ihr Versprechen oder kann sie das Kloster ohne schlechtes Gewissen verlassen, und wie soll dann ein Leben aussehen? Sie nehmen ihren Mut zusammen und schreiben einen Hilferuf an Luther.

Wettervorhersage
Es könnte sein, dass es zur Mittagsschlafenszeit etwas regnet. Es kann bis zu 23°C warm werden. Der Wind ist mäßig aus südlicher Richtung. Mit anderen Worten: Es wird wieder ein schöner Tag.

Schach: In der Mittagspause beginnt im großen Zelt für alle angemeldeten Kinder das Schach – Turnier.

Fußball: Bis zum Mittag ist es noch möglich, Mannschaften zum Turnier zu melden.

Handwerk: Am Nachmittag wird wieder geklebt, genäht, geschraubt, gebacken, gegraben, geschnitten, gehämmert, gesägt, gemischt, gesucht, gebunden, gestickt, gemalt, geschliffen,
oder gebastelt.

Sport-Abend: Am Abend hat jedes Kind die Möglichkeit, sportlich aktiv zu werden und auch mal neue Sportarten auszuprobieren. Angeboten werden: Slackline, Berliner Hochball, Jugger, Rugby, Wikinger – Schach, Tischtennis, Hüpfburg, Yoga, Volleyball,

Share.

Leave A Reply

*