Moderne Sporthalle für Nordhausen: SWG investiert rund 650.000 Euro

0

Moderne Sporthalle für Nordhausen: SWG investiert rund 650.000 Euro

Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) hat am Freitag, den 11. September, die sanierte Turnhalle in der Albert-Träger-Straße in Nordhausen-Nord offiziell an den Nordhäuser Sportverein (NSV) übergeben, dem Hauptmieter der Halle.

„Entstanden ist eine sanierte und vor allem gut funktionierende Sporthalle für unseren Vereinssport. Die Stadt Nordhausen investiert derzeit umfangreich in die Sportinfrastruktur. Ausdrücklich freue ich mich daher, dass unser kommunales Unternehmen SWG diese Anstrengungen im Rahmen dieser Investition in die der Sporthalle Nord komplettiert. Das ist gut für die Vereine, gut für das Ehrenamt und gut für die Sportstadt Nordhausen,“ zeigte sich Oberbürgermeister Kai Buchmann überzeugt.

„Die Turnhalle war lange unser Sorgenkind. Die Sanitäranlagen, die Versorgungsleitungen und die Haustechnik der 40 Jahre alten DDR-Sporthalle waren in einem so schlechten Zustand, dass wir handeln mussten“, sagte SWG-Chefin Inge Klaan.

Mit Unterstützung des Freistaates Thüringen konnte die Sanierung der Sportstätte im November vergangenen Jahres beginnen. Ca. 650 000 Euro sind in das Gebäude geflossen, 233.600 Euro davon sind Sportstättenfördermittel des Landes. „Der bauliche Zustand der Halle war noch schlechter als erwartet“, sagte Tobias Winkler vom betreuenden Nordhäuser Architekturbüro.

Im Zuge der Arbeiten wurden die desolate Haustechnik und die Sanitärtrakte komplett erneuert und um eine behindertengerechte Toilette und Umkleide ergänzt. Darüber hinaus erhielt die Halle eine moderne Beleuchtung und neue Türen, die im Gebäude die Nordhäuser Stadtfarben aufnehmen: schwarz sind die Zargen und gelb die Türblätter. Der Grundriss der Halle vorgelagerten Funktionsräume wurde zum Teil verändert, die Umkleiden vergrößert und komplett saniert. Ein neuer Aufenthaltsraum mit Küchenzeile ist entstanden.

Zudem wurden zwei neue Rettungswege geschaffen, dadurch haben die Turnhalle und der Vereinsraum jeweils einen separaten Seitenzugang. Das Dach wurde neu abgedichtet und die oberen Fenster, das sogenannte Lichtband, komplett getauscht. „Wir rechnen damit, dass sich die Betriebskosten in Folge der Sanierung deutlich reduzieren werden“, sagte Inge Klaan.

„Wir sind mit der Sanierung sehr zufrieden. Wer die Halle, insbesondere die heruntergekommenen Sanitäranlagen kannte, weiß, dass das ein großer Qualitätssprung ist“, sagte Jens Laubner, beim NSV für die Finanzen zuständig. Rund 135 Boxer nutzen die Halle als Trainingsstätte, langfristig sollen auch die Gymnastinnen hier ihre Heimat haben. Im Winter will der Verein in Zusammenarbeit mit
einem Sponsor noch den Hallenboden abschleifen und frisch versiegeln lassen.

In einem letzten Schritt sind die Außenanlagen wiederhergestellt worden. Die Eingangsbereiche erhielten frisches Pflaster, um die Halle wurden Borde gesetzt und mit Kies verfüllt. Auch die Schmuckmauer aus DDR-Betonelementen wurde wiederaufgebaut. Während der Bauarbeiten wurde neben der Halle eine Schotterfläche geschaffen, auf der Baumaterialien gelagert und die Baufahrzeuge parken konnten. Diese Schotterfläche bleibt auch nach den Bauarbeiten erhalten und kann dann multifunktionell genutzt werden. Schulsport findet in der Halle schon viele Jahre nicht mehr statt. Aktuell wird die Sporthalle von der Boxabteilung des Nordhäuser Sportvereins (NSV) genutzt, die seit 2006 ihre Heimat in der Halle hat.

Fotos:Eröffnung der sanierten Sporthalle Nordhausen-Nord.
©Stadtverwaltung Nordhausen

Teilen

Hinterlassen Sie einen Kommentar

* Bitte lesen Sie die Datenschutzbestimmungen und stimmen diesen zu

*