Mit dem Job-Ticket stressfrei unterwegs

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Mit einer Neuauflage des Job-Tickets macht die Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH (VBN) in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Netzwerkstelle Fachkräftesicherung des Landratsamtes Nordhausen ein bestehendes Angebot im ÖPNV attraktiver. „Wenn Arbeitgeber das Job-Ticket über ihre Verbände erwerben, bieten sie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine beachtliche Rabattierung auf die Fahrscheine und damit zusätzliche Anreize für den ÖPNV. So wird das Job-Ticket für Pendler und Arbeitnehmer, die überlegen, auf ihr Auto zu verzichten und mit dem Öffentlichen Personennahverkehr zu ihrer Arbeitsstelle zu gelangen, nun noch interessanter“, sagt Thorsten Schwarz, Geschäftsführer der VBN. Gemeinsam mit der Kommunalen Netzwerkstelle Fachkräftesicherung (KNF) und Wirtschaftsverbänden wollen die VBN so noch mehr Arbeitnehmer vom Jobticket überzeugen. Eine stärkere Nutzung des ÖPNV, insbesondere für den Weg zur Arbeit, ist ein Ziel des KNF-Projekts, das der Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds fördert.

Das Job-Ticket ist ein für zwölf Monate gültiger, nicht übertragbarer Fahrausweis zum Preis von zehn Monatskarten. Der Preis des Job-Tickets ist abhängig vom jeweiligen Geltungsbereich, basierend auf den Jahrespreisen für eine Jahreskarte (Solo). Unternehmen bzw. deren Beschäftigte erhalten eine Rabattpauschale auf den Monatspreis. Der Inhaber kann das Ticket flexibel in den gebuchten Tarifzonen bzw. Streckenabschnitten nutzen, möglich ist auch die Kombination von Stadt- und Regionalverkehr. Gut kombinierbar ist das Job-Tickt im Stadtgebiet Nordhausen auch mit den kostenfreien „Park & Ride“-Parkplätze (P&R) an den Wendeschleifen Ost in der Karl-Meyer-Straße und Parkallee/Beethovenring mit direktem Anschluss an den städtischen ÖPNV. „Außerdem bietet das Job-Ticket weitere interessante Vorteile für den Nutzer“, so Thorsten Schwarz. „So können beispielsweise ab 18 Uhr ein weiterer Erwachsener und zwei Kinder bis 11 Jahre mit dem Job-Ticket-Inhaber mitfahren. An Wochenenden und an Feiertagen ist die Mitnahme sogar ganztags möglich.“

Mit dem Ticket kann man ganztägig beliebig oft in der gewählten Tarifzone bzw. dem gewählten Streckenabschnitt mit Bus oder Straßenbahn fahren. „Das Job-Ticket ist also eine 365-Tage-Fahrkarte mit vielen Extras zu einem attraktiven Preis. So können die Inhaber zum Beispiel für die Tarifzone 1 bereits für weniger als 1 Euro am Tag die Straßenbahn und die Stadtbuslinie A so oft nutzen, wie sie wollen“, fasst der VBN-Chef zusammen. „Der innovative Fahrausweis gehört zu unserem kundenorientierten Dienstleistungsangebot als kommunales Verkehrsunternehmens und bietet besondere Vorteile für Pendler und Arbeitnehmer, die gern auf Parkplatzsuche und Stress beim Arbeitsweg zu einem günstigen Preis verzichten wollen. Dabei ist der Erwerb der Fahrkarte denkbar unkompliziert.“ Wer sich als Beschäftigter für das Job-Ticket interessiert, kann sich an sein Unternehmen wenden, die wiederum über ihren jeweiligen Verband oder ihre Kammer, zum Beispiel IHK, NUV oder Kreishandwerkerschaft, das Job-Ticket der Nordhäuser Verkehrsbetriebe vermitteln können. „Gerade vor dem Hintergrund des immer stärker wachsenden Bewusstseins für Klimaschutz und umweltverträgliche Mobilität und angesichts der steigenden Kraftstoffpreise ist unser Angebot eine zukunftsweisende Alternative zum Individualverkehr. So wird die Mobilitätswende greifbar“, betont Schwarz.

Für Fragen, Informationen und die Details zum Job-Ticket stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH unter 03631 639-133 gern zur Verfügung.

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