Minister Holter gratuliert zu zehn Jahren ezra: „Die Arbeit der Opferberatungsstelle ist unverzichtbar.“

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Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Opferberatungsstelle ezra dankt Bildungsminister Helmut Holter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch Ehemaligen für ihren unermüdlichen Einsatz in der Beratung von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen:

„Was in den letzten zehn Jahren in diesem Projekt zur Stärkung unserer Demokratie und zur Teilhabe aller an der Gesellschaft entstanden ist, ist Ihrem besonderen Engagement zur verdanken. Sie alle leisten gemeinsam einen großartigen Dienst an unserer Gesellschaft und verteidigen unsere verfassungsmäßige Ordnung. Es war und bleibt erklärtes Ziel der Landesregierung, die Opferberatung Schritt für Schritt auszubauen. Rassismus, Verfassungsfeindlichkeit und Angriffe auf Andersdenkende dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Die niedrigschwelligen Angebote der Opfer- und Betroffenenbetratung leisten einen sehr bedeutsamen Beitrag gegen rassistische Ideologie und für ein demokratisches Miteinander.“

Im Förderjahr 2014 erhielt ezra noch eine Förderung in Höhe von 201.487,49 Euro. Bis 2021 wurden die Fördermittel kontinuierlich auf 514.268,62 Euro erhöht. Mit dem Aufwuchs hat das Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit u.a. auf die hohe Anzahl von Beratungsfällen in den letzten Jahren reagiert.

Minister Helmut Holter hält am Freitag, 18. Juni 2021, ein Grußwort auf der Jubiläumsveranstaltung zu zehn Jahre ezra und 20 Jahren fachspezifische Opferberatung in Thüringen.

Hintergrund:

Seit April 2011 richtet sich ezra, die Beratung für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, an Betroffene von Straf- und Gewalttaten aus Motiven gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, an deren Angehörige und Personen des sozialen Umfelds sowie an Zeuginnen und Zeugen. Dabei kooperiert ezra, in der Trägerschaft der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland, eng mit anderen Projekten des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit, wie z. B. der Mobilen Beratung „Für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“, dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft und dem Zentrum für Rechtsextremismusforschung der FSU Jena, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration. Finanziert wird die Opferberatungsstelle ezra als Strukturprojekt über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.

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