Marquardt: Die falsche Diskussion! Es braucht keine weiteren verkaufsoffenen Sonntage

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Aktuell in der Diskussion ist wieder das Öffnungsverbot an Sonntagen für Geschäfte abzuschaffen oder maßgeblich zu lockern. „Wir vertreten dazu einen klaren Standpunkt: Es braucht keine weiteren verkaufsoffenen Sonntage. Die Notwendigkeit sehen wir schlichtweg nicht gegeben“, erklärt Matthias Marquardt, gewerkschaftspolitischer Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE.Nordhausen, in einer aktuellen Pressemitteilung. „Die Diskussion geht für uns in eine vollkommen falsche Richtung. Wir müssen uns fragen, wie unsere Städte in Zukunft aussehen sollen. Ob es Händler gibt, entscheiden auch wir Kunden über unser Kaufverhalten. Dazu braucht es viele Hunderte Wochentage im Jahr, aber keine zusätzlichen offenen Sonntage“. Und noch eins ist Marquardt wichtig: „Wir dürfen nicht länger zuschauen wie, anders als unsere Händler vor Ort, Amazon und Co. keine Steuern auf ihre Milliarden Umsätze zahlen, immer größere Gewinne einfahren und viele Verkäufer*innen gerade einmal den gesetzlichen Mindestlohn verdienen. Dass dieser in die Altersarmut führt, hat selbst die Bundesregierung auf Anfrage unserer Fraktion im Bundestag eingestanden. Die Richtung ist also klar: Neben den Sonderzahlungen als sogenannter Corona-Zuschlag fordern wir eine deutliche Erhöhung des Lohnes auch über einen faireren Wettbewerb im Handel.“

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