Manege frei für 50 Jahre Käthe-Kollwitz-Schule

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Manege frei für 50 Jahre KKS

In der letzten Woche gastierte auf dem August-Bebel-Platz ein Zirkus. Nichts Ungewöhnliches? Aber dieser Zirkus war etwas Besonderes!

Eine Woche lang öffnete der Zirkus „Dreamland“ anlässlich des 50 jährigen Jubiläums der Schule sein Zelt nur für die Grundschule „Käthe Kollwitz“. Für fünf Tage durften die Grundschüler sich nicht nur als Zuschauer in die Zirkuswelt entführen lassen, sondern selbst ein Teil der Zirkusfamilie werden.

In verschiedenen Workshops wurden die Mädchen und Jungen der KKS zu kleinen Artisten, Akrobaten, Tauben-Dresseurinnen, Zauberern, Fakiren sowie Clowns ausgebildet. Dabei haben die Kinder nicht nur einen eindrucksvollen Einblick in das Leben eines Zirkusartisten gewinnen, sondern auch ganz neue Talente an sich selbst entdecken und ausprobieren können.

Krönender Abschluss waren die insgesamt 4 Zirkusvorstellungen der kleinen Artisten für Eltern und Familie. Dabei konnten die Kinder zeigen, was sie während der Workshops durch Training und Fleiß gelernt haben. Besonders die beiden Abendveranstaltungen waren bis auf den letzten Platz belegt.

In ihrem Programm entführten die Kinder ihre Zuschauer ins Traumland. Und dort gab es einiges zu erleben.  Durch die kleinen Artistinnen vom Tüchertanz wurden die Gäste aus dem Alltag ins Traumland mitgenommen. Dort zeigten uns zuerst die kleinen Zigeuner beim Narrenfest ihr Können beim Jonglieren mit verschiedenen Gegenständen. Gleich danach demonstrierten die Piraten in einer Schwertershow, was sie mit Menschen machen, die versuchen ihren Schatz zu stehlen. In ihren Ballroben verzauberten die kleinen Dresseurinnen durch beeindruckende Kunststücke mit ihren Tauben. Danach ging es ins Land der Indianer, wo es Akrobatik auf dem Schwebebalken zu sehen gab. Zwischendurch brachten uns immer wieder die Clowns mit ihren Sketchen zum Lachen. Nach einer kurzen Pause brachten uns die kleinen Zauberer trotz Zauberverbot von ihrer Meisterin zum Staunen. Im Anschluss ging es in schwindelerregende Höhe ans Trapez im Dschungel. Dort zeigten die kleinen Artisten akrobatischen Wagemut. Zurück von den Lianen im Urwald heizten uns die darauffolgenden Fakire mit ihren Kunststücken auf echten Scherben, dem Nagelbrett und natürlich ihrer Feuershow ordentlich ein.  Am Ende der Traumreise duellierten sich zwei rivalisierende Gangster-Gruppen in einem Akrobatikwettkampf mit faszinierenden Menschenpyramiden. Zum Schluss haben sich aber beide Gangs verbündet sowie auch mit all den anderen kleinen Artisten zusammengeschlossen und gezeigt, dass wir als Schule, auch über den eigenen Klassenverband hinaus, zusammenhalten und so Großes leisten können.

Alle sind in dieser besonderen Festwoche über sich hinausgewachsen, haben neue Talente entdeckt, neue Freunde gefunden und wurden mit viel Applaus zu den Vorstellungen sowie vielen tollen Eindrücken, Erfahrungen und Erlebnissen belohnt. All die Anstrengung hat sich gelohnt!  Nach einer anstrengenden aber auch aufregenden Festwoche zum 50. Geburtstag der Schule, gehen alle nun in die wohlverdienten Osterferien, um all die tollen Eindrücke und Erfahrungen zu verarbeiten.

Ein großes Dankeschön geht an alle Sponsoren, die uns dabei unterstützt haben und uns diese tolle Erfahrung ermöglicht haben. Ein großer Dank geht an das gesamte Team vom Zirkus „Dreamland“ für die großartige, unkomplizierte und flexible Zusammenarbeit. Dankeschön auch an die ganze Grundschule Käthe Kollwitz – an die Kinder fürs Mitmachen und Durchhalten während des Projekts; an das komplette Kollegium für die Organisation, das gegenseitige Unterstützen und das Engagement; an die vielen Eltern, die die uns im Vorfeld oder während der Festwoche durch Spenden oder ihre Hilfe beim Auf- und Abbau so gut unterstützt haben. Auch hier haben alle gezeigt was man leisten kann, wenn man zusammenarbeitet.

Manege frei für 50 Jahre „Käthe Kollwitz“ Schule in Nordhausen – ein einzigartiges Erlebnis, an das sich alle Beteiligten trotz all der Anstrengung und Aufregung immer gerne zurück erinnern werden.

Text und Bild: Ann-Sophie Müller

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