Lkw stürzt Hang hinunter – Eingeklemmter Fahrer überlebt Unglück nicht

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Der Fahrer eines Lkws ist am Montagnachmittag zwischen Günterode und Glasehausen verstorben. Beim Ausbringen von Gülle auf einer Wiese kam seine Zugmaschine samt Anhänger von ihrem Fahrweg ab, stürzte einen circa zehn Meter hohen Hang hinunter und kam schließlich in einem Wassergraben zum Liegen.
In Folge des Aufpralls wurde das Führerhaus des Lkw stark verformt, sodass der Fahrer in der Kabine eingeklemmt wurde. Bei Eintreffen der Rettungskräfte konnten diese nur noch den Tod des Fahrers feststellen.
Die Anfahrt zur Unglückstelle gestaltete sich in dem unwegsamen Gelände schwierig. Nur der geländegängige Rüstwagen der Feuerwehr Heiligenstadt konnten bis direkt zum Unfallfahrzeug heranfahren. Der zunächst alarmierte Rettungshubschrauber konnte den Anflug nach Rückmeldung der Einsatzkräfte vor Ort abbrechen.
Aus dem umgestürzten Anhänger austretende Gülle sowie auslaufende Betriebsstoffe des Lkws fing die Feuerwehr auf. Nach Abschluss der Unfallaufnahme begannen die Einsatzkräfte mit der Bergung des Fahrers. Mit Hilfe hydraulischer Rettungszylinder sowie hydraulischer Schere und Spreizer konnte der Verunfallte nach etwa 45 Minuten aus dem Lkw geborgen werden. Ferner leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle aufgrund der eintretenden Dunkelheit aus. Die komplizierte Bergung des Lkws wird jedoch erst am Dienstagmorgen bei Tageslicht erfolgen.
Neben dem Rettungsdienst waren die Feuerwehren aus Glashausen, Günterode und Heiligenstadt mit insgesamt 29 Kameraden im Einsatz. Während der Einsatzmaßnahmen wurde eine Rettungskraft verletzt und musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Text: Franz Bierschenk

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