Leichter Rückgang der Thüringer Kinder in Kindertagesbetreuung

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Am 1.3.2021 besuchten 93 130 Kinder im Alter von unter 14 Jahren eine der 1 335 Kindertageseinrichtungen in Thüringen oder wurden von den 262 Tagesmüttern und -vätern betreut.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, waren das 2 328 Kinder bzw. 2,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Davon besuchten 92 179 Kinder eine Kindertageseinrichtung (2 264 Kinder bzw. 2,4 Prozent
weniger im Vergleich zum Vorjahr) und 959 Kinder waren in öffentlich geförderter Kindertagespflege
(72 Kinder bzw. 7,0 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr).
Von den in Thüringen betreuten Kindern waren 29,0 Prozent (27 053 Kinder) unter 3 Jahren alt. Bei
den Kindern im Alter von unter 3 Jahren entsprach das einem Rückgang von 6,0 Prozent im Vergleich
zum 1.3.2020. Im Alter von 3 bis unter 6 Jahren befanden sich 57,9 Prozent (53 929 Kinder). Dies waren
546 Kinder bzw. 1,0 Prozent weniger als zum Vorjahreszeitpunkt. Weiterhin waren 13,0 Prozent
(12 148 Kinder) im Alter von 6 bis unter 14 Jahren und damit 44 Kinder bzw. 0,4 Prozent weniger als
ein Jahr zuvor.

Die Betreuungsquote1) der unter 6-Jährigen am 1.3.2021 betrug in Thüringen 76,0 Prozent und lag
damit 0,1 Prozentpunkte unter der Quote des Vorjahres. In der Altersgruppe der 3- bis unter 6-Jährigen
wurde unverändert zum Vorjahr eine Betreuungsquote von 95,7 Prozent verzeichnet, bei den
unter 3-Jährigen von 53,8 Prozent (1.3.2020: 54,8 Prozent). Im regionalen Vergleich wies die kreisfreie
Stadt Jena am 1.3.2021 mit 79,3 Prozent die höchste Betreuungsquote der Kinder im Alter von
unter 6 Jahren auf, während die niedrigste Quote mit 70,1 Prozent in der kreisfreien Stadt Eisenach
ermittelt wurde.
Am 1.3.2021 waren 18 547 Personen in den Thüringer Kindertageseinrichtungen tätig und damit
1,7 Prozent mehr als am 1.3.2020. Der Großteil, 15 983 Personen bzw. 86,2 Prozent, war im pädagogischen,
Leitungs- und Verwaltungsbereich beschäftigt. Zum Vorjahresstichtag ist dies ein Zuwachs
um 281 Personen (+1,8 Prozent). Auch die Zahl der in diesem Bereich tätigen Männer nahm erneut
zu und hat sich gegenüber dem 1.3.2011 mehr als verdreifacht, von 318 auf 966 Personen. Rund jeder
17. Beschäftigte ist männlichen Geschlechts.

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