Krisenstab im Stand-By

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In seiner heutigen Beratung hat der Pandemie-Krisenstab des Landkreises Nordhausen beschlossen, die wöchentlichen Treffen aufgrund des aktuell niedrigen Infektionsgeschehens vorerst auszusetzen. Der Krisenstab wird damit in den Stand-By-Modus versetzt und wird aktuell zusammengerufen, wenn die Infektionszahlen im Landkreis oder in Thüringen insgesamt wieder zunehmen. Zurzeit ist nur noch eine Person erkrankt, 15 Kontaktpersonen befinden sich noch in häuslicher Quarantäne. „Leider müssen wir jedoch davon ausgehen, dass die Infektionssituation in der kälteren Jahreszeit, ab Herbst wieder zunehmen wird und die Erkrankungszahlen steigen“, so Landrat Matthias Jendricke. „Wir haben also noch immer keine Normalität erreicht, aber wir sollten die Sommermonate nutzen, gerade auch für Aktivitäten, kleinere Veranstaltungen und Familienfeiern im Freien. Das Prinzip Vorsicht sollte aber nach wie vor gelten.“

Dass dieses Prinzip nicht mehr alle so beherzigen, haben in dieser Woche Kontrollen im ÖPNV, insbesondere im Schülerverkehr gezeigt, bei denen ein deutlicher Teil der Fahrgäste keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen hat. „Gerade im öffentlichen Nahverkehr ist es weiterhin unerlässlich, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Denn damit können wir alle dazu beitragen, dass wir uns gegenseitig schützen und unsere Infektionszahlen so niedrig wie jetzt bleiben“, betont Jendricke. „Gerade in Bus und Bahn ist es nicht immer möglich, die Abstände zu allen Mitfahrern einzuhalten.“ Die Mund-Nasen-Bedeckung in Bus, Straßenbahn, Zügen, der HSB und auch im Taxi ist weiterhin vom Land Thüringen als Pflicht festgelegt.

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