Kooperationsverbund für neue Pflegeausbildung

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Um die Pflegeausbildung im Rahmen des neuen generalistischen Ansatzes weiterzuentwickeln, baut das Staatliche Berufsschulzentrum Nordhausen gemeinsam mit seinen Praxispartnern einen Kooperationsverbund auf. „Mit dem neuen Pflegeberufegesetz kommen erhebliche Veränderung auf alle zu, die sich in der Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann engagieren. Wir wollen deshalb gern gemeinsam mit den Unternehmen den nächsten Schritt zur erfolgreichen, qualitativ hochwertigen Ausbildung in der Region Nordthüringen angehen und einen Kooperationsverbund etablieren“, sagt Schulleiter Ulrich Preiß. „Unser Ziel ist es, den Austausch der Ausbildungsbetriebe und Auszubildenden in den jeweiligen Einrichtungen auszubauen, um eine breit gefächerte, qualitativ hochwertige Ausbildung zu erreichen, in der die Azubis Einblicke in viele Tätigkeitsfelder des Pflegeberufs erhalten. Die Praxiseinrichtungen profitieren vom Kompetenzzuwachs und den Erfahrungen der Auszubildenden. Langfristig wollen wir damit auch einen Beitrag leisten, den Fachkräftebedarf im Pflegebereich zu sichern.“

Das SBZ arbeitet beispielsweise mit dem Südharzklinikum Nordhausen, den KMG-Kliniken Sondershausen und Bad Frankenhausen, der Lungenklinik Neustadt, der Neanderklinik Harzwald in Harztor, der Critical Care Company Nordhausen, der Volkssolidarität Saale-Kyffhäuser und dem Linimed Nordhausen zusammen. Mit weiteren Einrichtungen laufen derzeit Gespräche. Um sich auf die veränderten Rahmenbedingungen der neuen gesetzlichen Vorgaben einzustellen, hat das SBZ einen Runden Tisch Pflege initiiert. Um die Zusammenarbeit zu verstetigen, wird der Kooperationsverbund etabliert. Vorteil für die Partner ist, dass so die gesetzlich geforderten unterschiedlichen Einsatzbereiche innerhalb der neuen generalistischen Ausbildung garantiert eingehalten werden können. Denn die Azubis werden flexibel in den Praxiseinrichtungen des Verbunds eingesetzt. „Unser Lehrerteam sichert die Praxisbegleitung und die enge Vernetzung von Theorie und Praxis auch durch Besuche bei den Auszubildenden in den Einrichtungen ab“, so Preiß. „Wir können außerdem die Einsatzplanung für die Auszubildenden auf Grundlage der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung mit unser Planungssoftware übernehmen. Zu unserem Angebot für die ausbildenden Betriebe gehört beispielsweise auch die jährlich vorgeschriebenen Praxisanleiter-Fortbildung und wir laden auch regelmäßig die Praxisanleiter zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch ein.“ Den Auszubildenden ermöglicht das SBZ in den neu eingerichteten Demonstrationsräumen, auch in der Berufsschule das praktische Arbeiten zu trainieren und zu festigen. Als besonderes Angebot des SBZ können die Auszubildenden zudem einen Auslandsaufenthalt im Programm „Ausbildung weltweit“ des Bundesbildungsministeriums einlegen.

Mehr zur medizinischen Ausbildung im Berufsschulzentrum unter www.sbz-ndh.de.

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