„Kleine Freiheit öffnet die Türen…“,

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so lautete ein Aufruf vor gut 14 Tagen in den Medien. Was ist seitdem geschehen? „Das Telefon stand nicht mehr still.“ sagte Alexander Scharff, der den Aufruf gemeinsam mit Niels Weißenborn initiierte. Zahlreiche Nordhäuser:innen meldeten sich, spendeten Kleidung, Lebensmittel und Schlafsäcke. Viele Menschen zeigten Solidarität und Empathie. Für diese Bereitschaft bedankt sich Gregor Busch im Namen des Vorstandes der „Kleinen Freiheit“ ganz ausdrücklich. „Mit solch einem Interesse habe man ehrlicherweise nicht gerechnet“, sagte er. Um so erfreulicher sind alle Beteiligten, dass in den kalten Tagen mehreren Menschen in und um die „Kleine Freiheit“ geholfen werden konnte.

Die „Wärmstube“ stand für Menschen offen. Dabei handelte es sich um einen Raum auf dem Vereinsgelände. Wasserkocher, Feldbett, Decken, Tee und Essen standen zur Verfügung. Dies wurde gut angenommen und einige Menschen ohne Obdach konnten sich so tagsüber für ein paar Stunden ausruhen und aufwärmen. Mit Unterstützung der Vereinsmitglieder konnten die städtischen Unterstützungsangebote zeitweise vermittelt werden.

Die Temperaturen steigen nun wieder. Bis Sonntag bleiben die Türen der Wärmstube offen und der Verein widmet sich wieder der Ertüchtigung des Gebäudes in Vorbereitung auf einen Kulturbetrieb, sobald dies wieder möglich ist.

Die Vereinsmitglieder bitten nach wie vor: Sprechen sie Menschen an, fragen sie sie, ob sie Unterstützung benötigen. Ein nettes Wort tut jedem, in diesen herausfordernden Zeiten, gut.

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