KKH: Auszubildende sollten an eigene Gesundheit denken

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Mühlhausen, 26. Juli 2022 – „Willkommen an Bord“ heißt es in den nächsten Tagen und Wochen für viele junge Menschen, die nach ihrem Schulabschluss eine Berufsausbildung oder ein duales Studium beginnen. „Damit bricht für die Fachkräfte von morgen ein neuer Lebensabschnitt an, der viele Veränderungen mit sich bringt. Hinzu kommen allerlei wichtige Entscheidungen, wie beispielsweise die Wahl der richtigen Krankenkasse“, erklärt Susann Petschner vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Mühlhausen. Denn wer eine Ausbildung beginnt und eigenes Geld verdient, kann nicht länger Mitglied in der kostenlosen Familienversicherung der Eltern sein. Berufsstarter müssen sich deshalb selbst versichern und ihrem Arbeitgeber spätestens 14 Tage nach Ausbildungsbeginn mitteilen, welche Krankenkasse sie gewählt haben. „Passiert das nicht, versichert der Arbeitgeber den Auszubildenden automatisch bei der Krankenkasse, bei der er bisher war“, sagt Petschner. Doch möglicherweise ist diese gar nicht speziell auf die Bedürfnisse junger Menschen ausgerichtet. „Deshalb lohnt sich auf jeden Fall ein Vergleich der Angebote“, rät Petschner.

Wie hoch der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung ausfällt, richtet sich nach der Höhe des Brutto-Gehalts. Der gesetzlich festgeschriebene allgemeine Beitragssatz beträgt 14,6 Prozent, hinzu kommt ein Zusatzbeitrag, den die Krankenkassen individuell erheben. „Grundsätzlich teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber die Beiträge“, erklärt Susann Petschner. Verdienen Auszubildende im Monat weniger als 325 Euro, müssen sie keine Krankenkassenbeiträge zahlen. Dann übernimmt der Arbeitgeber die fälligen Beiträge komplett.

Der Start ins Berufsleben kann anstrengend sein. „Umso wichtiger ist es, einen Ausgleich zu finden und auf die eigene Gesundheit zu achten“, betont Petschner. Gerade unter den erschwerten Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie haben Auszubildende im vergangenen Jahr gelitten. Wie eine Umfrage der KKH bereits gezeigt hat, fühlten sich mehr als 40 Prozent der Auszubildenden während der Krise tagsüber öfter müde und erschöpft. Rund jeder Vierte berichtete, dass Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen sowie Schlafstörungen zugenommen haben. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig Sport zu treiben oder für Entspannungsmomente zu sorgen, um die Herausforderungen des Alltags zu bewältigen. Die KKH unterstützt junge Menschen dabei und bezuschusst verschiedene Kurse in den Bereichen Bewegung, Entspannung, Stressbewältigung und Ernährung.

Die KKH hat ein umfangreiches Leistungspaket für Berufseinsteiger und zahlt ihnen unter Umständen sogar Geld zurück: „Mit dem Tarif Plus Young der KKH können sich junge Menschen, die gesund sind und selten zum Arzt gehen, eine jährliche Prämie von bis zu 100 Euro sichern“, so Susann Petschner. Zusätzlich belohnt die KKH über die Teilnahme am Bonusprogramm zahlreiche Vorsorgeuntersuchungen und Aktivitäten zur Förderung der Gesundheit, wie beispielsweise die Mitgliedschaft in einem Sportverein oder den regelmäßigen Besuch beim Zahnarzt. Eine Win-Win-Situation – für den Geldbeutel und die Gesundheit!

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