KISSIN’ DYNAMITE lassen es kräfig rocken mit “Not the End of the Road”

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Viele Schülerbands haben einen Traum und wollen irgendwann ganz oben mitspielen…so oder so ähnlich muss es auch bei KISSIN’ DYNAMITE um das Jahr 2006 in Reutlingen gewesen sein, als Johannes Braun als Sänger und sein Gitarre spielender Bruder Andre mit ihrer Band anfingen und von nun an so richtig professionell loslegten. Mit klassischem, gut hörbarem Hardrock voller großer Spielfreude,
verpackt in starken Rocksongs mit Entertainment auf höchstem Niveau, gespickt mit Metalelementen machten sich die Jungs nun daran die Welt zu erobern.
Anfangs noch belächelt merkte so mancher recht schnell, das es Sänger Johannes (Hannes) Braun, den beiden Gitarristen Andre Braun und Jim Müller, dem Bassisten Steffen Haile und dem Schlagzeuger Andi Schnitzer ernst ist, mit dem was sie tun.
So sorgten die jungen Musiker auf so manchem Festival für gehöriges Aufsehen bei so manchem Rockfan.
Und sogar Altmeister Udo Dirkschneider ist erstaunt von der Band und zwar so, das er diese nicht nur mit auf seine Tour (2009/ 2010) nimmt, sondern auch bei dem Song „Addicted to Metal“ stimmlich mitmischt.
Das verwundert auch nicht, denn die schwäbische Rockcombo macht ihrem Namen alle Ehre, denn KISSIN’ DYNAMITE ist mehr als eine Band, es ist ein Lebensgefühl.
Und dieses Gefühl vermitteln die fünf jungen Musiker mit jeder Sekunde,
die sie auf der Bühne stehen.
Inzwischen spielten sie über 600 Livekonzerte in ganz Europa und auf den großen Festivals im In- und Ausland.
Außerdem heizte die Band für die größten Helden der Szene wie z.B. Edguy, U:D:O: Steel Panther, W.A.S.P., Slash und Mötley Crüe ein und konnte viel Lob einheimsen.
Das die Jungs diese Power auch auf CD bannen können, zeigen sie mit ihrem neuesten krachenden, vor Frische und Spielfreude nur so strotzendem Werk “Not the End of the Road” sehr eindrucksvoll.

In astreiner Power Rock Manier bereitet die Melodie des Intros und Titeltracks „Not The End Of The Road“ auf einen mitreißenden Trip vor und leitet zugleich eine neue Hymnen-Sammlung direkt aus dem Herzen des KISSIN DYNAMITE Universums ein! Der sofortige Ohrwurm „What Goes Up“ entführt den Hörer in wahrhaft spektakuläre Klanglandschaften, die Stadien zum Beben bringen und überzeugt mit Aerosmith-artigen Gitarren-Attacken gepaart mit einer hymnischen Hook. Doch KISSIN DYNAMITE scheuen sich auch nicht davor, ihre sanftere Seite zu zeigen, denn auf Tracks wie „Good Life“ oder „Gone For Good“ präsentiert der Fünfer nicht nur fast schon ruhige Anleihen, sondern zeigt auch die weichere Seite von Brauns Gesangsrepertoire auf. Als Gegenpart stehen Songs wie „No One Dies A Virgin“ und „Yoko Ono“, die absolut eingängige Partyhymnen symbolisieren und Ausreißer wie “Coming Home” und“Defeat It“, die eindeutig ihre Einflüsse aus der Stadion Rock Ära zementieren, ohne dabei in eine Schublade gesteckt zu werden. „Vodoo Spell“ manifestiert wiederum die unschlagbare Vielseitigkeit der Band. Wobei besonders das letzte Stück des Albums „Scars“ beweist, dass KISSIN DYNAMITE auch absolut in die Tiefe gehen können und zeigt deren lyrisch verletzliche Seite – ein imposanter Abschluss, der absolut danach schreit live gespielt zu werden.

So bietet das neue Studio Album “Not the End of the Road” viele starke Rocksongs mit knallenden Riffs, sanften Tönen und auch interessanten Texten.
Hier wird gerockt was das Zeug hält und fett aufs Gas getreten, das es eine Freude ist den melodischen und eingängigen neuen Songs der 5 Musiker zuzuhören.
Dabei haben sie sich auf ihrem neuen Album deutlich hörbar weiterentwickelt und trotzdem nichts von ihrem coolen 80er Flair mit viel Frische und bandeigener Unverfälschtheit und vor allem Power verloren.

„Irgendwann hat das Ganze eine gewisse Eigendynamik entwickelt, gegen die wir nicht mehr ankämpfen konnten – und letztlich auch nicht wollten“, so Sänger und Produzent Hannes Braun. Und sein Bruder und Gitarrist Andre Braun ergänzt: „Wir wollten neue Wege bestreiten.“ Das ihnen das gelungen ist, ist unüberhörbar…eben Hardrock einer neuen coolen Generation und Dimension!

Fazit: So lange es noch Bands gibt wie KISSIN’ DYNAMITE, die wissen wie man mit viel Spaß rockt, ist der Rock’n Roll in einer Welt voller Plastiksound und schnelllebiger Musiksternchen doch noch nicht ganz verloren.

Danke dafür! Rock on!!!

Text + Foto Stefan Peter

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