Karate Do-Kwai – Verein mit Ehrenplakette des Landrats geehrt

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Einmal im Jahr richtet der Nordhäuser Karate Do-Kwai um seinen Vorsitzenden Frank Pelny ein Gasshuku (Trainingslager) in der Wiedigsburghalle aus. Seit Donnerstag trainieren Deutschlands beste Kobudo-Kämpfer in Nordhausen. „Dieses Camp speziell für Kobudo tragen wird dieses Jahr zum zehnten Mal aus“, freut sich Frank Pelny über das kleine Jubiläum. Im Rahmen der Eröffnung des viertägigen Trainingslagers erhielt Frank Pelny aus den Händen des Nordhäuser Landrats Matthias Jendricke eine besondere Auszeichnung für den Sportverein: die Ehrenplakette – für besondere Verdienste bei der Entwicklung des Sports des Landkreises Nordhausen. Erst zum dritten Mal wurde diese Auszeichnung verliehen. Weitere Preisträger waren bisher der LV Altstadt ´98 Nordhausen und die Sportorganisatoren des Volleyball-Turniers zugunsten der Nordhäuser Tschernobyl-Hilfe.

In seiner kleinen Rede hob Matthias Jendricke insbesondere das Engagement des Vereins für die umfangreiche Jugendarbeit in der Stadt und im Landkreis hervor: „Das ist wirklich eine tolle Sache, dass sich so viele Menschen im Verein engagieren.“ Momentan zählt dieser 240 Mitglieder. Der Verein ist seit 1987 in Nordhausen, seit 1993 als eigenständiger Verein aktiv. Er bietet ein umfangreiches Spektrum an Sportarten wie Karate, Kobudo, Selbstverteidigung, Karate-Aerobic, Basis-Fit und Ninja-Kids, ein Angebot im Breitensport für Kinder von vier bis sieben Jahre, an. Die Leistungsbilanz des Karate-Do-Kwai Nordhausen ist enorm. Im Jahre 2019 erkämpfte Hagen Walter in Okinawa einen Weltmeistertitel. Im gleichen Jahr wurden zwei Europameistertitel durch Robert Zinecker und Kevin Freyberg errungen. Christian Hennig wurde Vizeeuropameister. Zahlreiche Medaillen bei Deutschen Meisterschaften komplettierten diese eindrucksvolle Bilanz.

Der Sportverein agiert national und international. Für das mehrtägige Camp hatten sich Gäste aus unterschiedlichen Nationen der Welt unter anderem aus Japan, Großbritannien, Russland, Österreich oder Griechenland angekündigt. Aufgrund der Corana–Pandemie musste die Gästezahl auf 40 Sportvertreter aus Deutschland reduziert werden. Gern hätte Frank Pelny den Sensei Hidemi Tamayose aus Okinawa begrüßt. Die momentane Corona-Situation lässt keinen Besuch des 70-Jährigen in Nordhausen zu. „Ich habe ihn eingeladen. Er hat für nächstes Jahr zugesagt, wenn sich die Situation bessert und er gesundheitlich in der Lage ist“, sagt Frank Pelny.

Autorin: Sandra Arm

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