„Jubel“ oder Stefan Stoppok begeistert mit neuem textstarkem handgemachtem Album

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Wenn man von einem Musikprofessor als junger Mensch gesagt bekommt, doch lieber die Finger von der Musik zu lassen, gibt es nur zwei Möglichkeiten.
1. Man gibt auf und hört auf den Mann, denn er hat ja schließlich studiert und weiß oder meint zu mindestens zu wissen, was er da sagt.
2. Oder 2. man stellt sich bockig sagt sich „was solls“ und macht einfach sein Ding, denn wer kann schon besser beurteilen was gut und richtig für einen ist und was man kann und sich zutraut als man selbst. Eben!
Genau das hat auch Sänger Songwriter Stefan Stoppok zu einer Trotzreaktion veranlasst.
Geboren wurde er 1956 in Hamburg.
Mitte der 70er Jahre tingelt er als Straßenmusikant durch die Länder Europas und lernt als Autodidakt im Laufe der Jahre nahezu jedes Saiteninstrument zu spielen und entwickelt nach und nach seinen eigenwilligen und markanten Stil aus Folk, Blues und Rock mit deutschen Texten.
Nach verschiedenen Stationen in diversen Bands, ist es schließlich 1982 endlich so weit, seine erste Platte unter eigenem Namen auf dem Markt zu bringen.

Seitdem gibt es für den Mann, der immer wieder auf seine ganz besondere einmalige Art musikalische Geschichten erzählt, mal voller Humor, gern auch mit Sarkasmus, aber auch gern mal hinterfragt und den Finger dorthin hinlegt wo es weht tut, kein Halten mehr.
Er spielt wo man ihn lässt und ersingt sich im wahrsten Sinne des Wortes sein Publikum von der Bühne aus und damit eine Fanbase, die stetig wächst.

Zwar hat er nie wirklich den Aufstieg zu den ganz Großen im Musikgeschäft geschafft, aber das hat er auch sicher nicht wirklich gewollt. Er ist auch so gut dabei und verbiegen für den Ruhm, NEIN! das ist nicht Stoppoks Ding.
Ehrlich bleiben, sagen und singen was bewegt und was man denkt …und ganz der bleiben der man ist, das ist Deutschlands sturster Indie-Songwriter.

2015 erhielt er übrigens aufgrund seiner besonderen Art Worte zu formen und zu gebrauchen und in Lieder umzusetzen sogar den Deutschen Kleinkunstpreis 2015 in der Rubrik „Chanson/Lied/Musik“.

Nun steht sein 18. Studioalbum in den Läden, das ganz neu und doch typisch Stefan Stoppok ist.
Mal direkt und auch mal nachdenklich vorgetragen mit „schnoddriger“ Stimme geht es auf seiner neuen Scheibe „Jubel“, die gerade dabei ist die Chart zu erobern, um nichts anderes als die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

Er singt gegen Oberflächlichkeit, Macht und Geldgier, verqueren Zeitgeist und fehlende Herzensbildung an und das mit wachsender Begeisterung und origineller und entspannter denn je.
STOPPOK definiert nicht nur den Status des Protestsängers neu, sondern entstaubt auch mal wieder ganz auf seine Art den Begriff des Geschichtenerzählers.
Er beschreibt die Gegenwart mehr als treffend und bezieht eine ganz eigene Position zwischen dem aktuellen Frust und der Hoffnung in eine positive Zukunft.
Man könnte sagen, je orientierungsloser und wertfreier die Zeiten werden, umso klarer wird STOPPOK.

Dabei mischt der „Deutsche Bob Dylan“, wie er gern genannt wird wieder ganz locker und handgemacht alle erdenklichen Stile wie Folk, Blues, Rock oder Westcoast – Elementen gegen alle Trends in der Musikszene, um daraus genau diese von den Fans geliebte Mischung zu machen.

Mit anderen Worten „Jubel“ ist wieder eine CD geworden, die das genaue Hinhören lohnt und die was zu sagen hat und leider in der Welt der Schnelllebigkeit und des rastlos reproduzierten Plastiksounds, sehr selten geworden ist.
Oder anders formuliert Stoppok ist eine der letzten wirklich ehrlichen und glaubwürdigen Bastionen und Stimmen in einer immer seelenloseren Musikwelt.

Respekt und danke für diese CD von Stefan zu Stefan !

Stefan Peter Foto Agentur

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