Jetzt vorbeugen und nach­rüsten

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Wie Haus­besitzer und Mieter Einbrechern einen Riegel vorschieben können, zeigt das Themenpaket Einbruch­schutz. Neben wert­vollen Tipps von Sicher­heits-Experten enthält das 51-seitige Themenpaket Test­ergeb­nisse zu Alarm­anlagen, Tür- und Fens­tersicherungen sowie Fahr­radschlössern – und verrät, wie Sie Ihre Wert­sachen am besten versichern. Ein Blick ins Themenpaket lohnt sich vor allem dann, wenn eine lange Urlaubs­reise ansteht.

Die meisten Einbrüche finden tags­über zwischen 10 und 22 Uhr statt.
Die Sorge vieler Menschen um ihr Hab und Gut ist berechtigt. Die Zahl der Einbruch­diebstähle steigt in ganz Deutsch­land seit 2009 stark an. Die polizei­liche Kriminal­statistik zeigt: In mehr als 167 000 Fällen schritten die Einbrecher 2015 zur Tat. Das sind fast 10 Prozent mehr als 2014. Die Bewohner eines Hauses können aber etwas dafür tun, dass sie zumindest weniger als andere ins Visier von Dieben geraten. So bleiben mehr als 40 Prozent der Einbrüche aufgrund ausreichender Sicher­heits­technik und aufmerk­samer Nach­barn im Versuch stecken. Diebe sind faul, haben keine Zeit und hassen Lärm. So hebeln sie in zwei von drei Fällen Fenster oder Terrassentür meist mit einem Schraubendreher auf. Gelingt das inner­halb von drei Minuten nicht, geben sie in der Regel auf und suchen sich ein neues Opfer.

Wo häufig einge­brochen wird

Besonders betroffen von Wohnungs­einbruch­diebstählen sind Groß­städte wie Bremen, Hamburg, Berlin und das Bundes­land Nord­rhein-West­falen. Das Spektrum der Täter reicht von Gelegen­heits­einbrechern, die auf der Suche nach schnell in Geld umsetz­baren Dingen sind, bis zu mobilen Diebes­banden, die auch in Orten an Auto­bahn­zubringern, Fern­straßen und Zugs­trecken Zwischen­station machen.

Umso wichtiger ist vorbeugender Einbruch­schutz: Bei vier von zehn Versuchen scheitern die Einbrecher. Zum Beispiel an gut gesicherten Türen und Fens­tern. Wenn Sie hier etwas unternehmen und aufrüsten wollen, hilft Ihnen unser Themenpaket Einbruch­schutz zum Inhaltsverzeichnis des Themenpakets. Auf 51 Seiten finden Sie darin Informationen zu folgenden Themen:

Sicherung. Im Themenpaket lesen Sie, wie Sie Sicher­heits­lücken aufspüren und mit Nach­rüst­produkten schließen können. Zum Beispiel mit Querriegelschlössern für Eingangs­türen, mit Zusatz­sicherungen für Fenster oder mit einer Alarm­anlage.

Angebote. Die Markt­über­sicht informiert über im Handel erhältliche „gute“ und „sehr gute“ Nach­rüst­produkte und ihre Preise.

Versicherung. Im Themenpaket finden Sie Tests von Hausrats­versicherung und geld­werte Tipps rund ums Versichern von Eigenheim und Wohnung.

Zuschüsse. Im Themenpaket lesen Sie, wie Sie den Staat an den Kosten des Einbruchs­schutzes beteiligen können. Haus­besitzer erhalten für den Einbau oder das Nach­rüsten einbruchhemmender Maßnahmen Zuschüsse zwischen 200 und 1 500 Euro von der staatlichen KfW-Bank. Die Investitions­kosten müssen mindestens 2 000 Euro betragen. Mieter können mit dem Vermieter sprechen und ihn bitten, sich an den Kosten zu beteiligen.

Was Einbrecher einlädt

Quelle: Stiftung Warentest

Quelle: Stiftung Warentest

(Quelle: Einbruch-Report 2016 des Gesamt­verbandes der Deutschen Versicherungs­wirt­schaft)

Hohe Hecken und dichte Bepflan­zung
Ein- und Aufstiegs­hilfen wie Geräteschuppen, Müll­tonne oder Carport
Gekippte Fenster
Tags­über geschlossene Roll­läden ohne Hoch­schie­besicherung
Nicht abge­schlossene Türen und ein Schlüssel, der von außen steckt
Schlüssel draußen versteckt, zum Beispiel im Blumentopf

Wo Einbrecher zuschlagen und was schützt

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