Jetzt auf die Zielgerade einschwenken

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Am morgigen Freitag um 20 Uhr trifft der Thüringer HC in der kleinen Sporthalle Bleichstein/Herdecke auf Borussia Dortmund. Herdecke liegt 15 km südlich vom Dortmunder Stadtzentrum und bietet eine der Ausweichhallen des BVB.

Zu Beginn gab es ein Extra-Lob von Trainer Herbert Müller für Meike Schmelzer, die von der EHF als Kandidat für das All-Star-Team benannt wurde. Die Namen der vier anderen Spielerinnen auf der Kreis-Mitte Position zeigen, in welchen Kreis Meike eingedrungen ist. Edwige (Metz), Makeeva (Rostov), Pop-Lazik (Brest) und Pintea (Györ) haben die Freunde des Frauenhandballs in allerbester Erinnerung. Besonders freut Müller auch, dass neben Crina Pintea, die beim THC eine Top-Entwicklung genommen hatte, mit Ana Gros (Brest) und Manon Houette (Metz) insgesamt vier seiner ehemaligen Schützlinge nominiert worden sind.

Dann aber drückte Müller seine Freude über den Sieg im letzten Spiel aus:”Ich bin sehr glücklich über die jetzt entstandene Spannung der Meisterschaft. Von Spiel zu Spiel werden wir sehen, was für uns möglich ist, ohne dabei zu verkrampfen. Beim Montagtraining war allen Spielerinnen eine gewisse Müdigkeit anzumerken, die mich schnell dazu brachte, eine Umstellung der geplanten Inhalte vorzunehmen. Als ein sehr gutes Gegenmittel erwies sich dann am Dienstag die “Traumreise”, mit der Physiotherapeut Mike im Reha-Zentrum die Mädels überraschte.

Der Thüringer HC kann mit dem Kader des Bietigheim-Spiels antreten und Trainer Herbert Müller spricht von einem sehr schweren Auswärtsspiel. Er denkt dabei ungern an die 31:38-Niederlage der Vorsaison zurück, auch wenn diese, am vorletzten Spieltag, den Ausgang der Meisterschaft nicht mehr beeinflussen konnte. Den aktuell Vierten der Tabelle schätzt Müller als – “im Umbruch begriffen, aber mit großen Stärken ausgestattet” – ein. So wird es darauf ankommen, wie gut seine Werferinnen gegen die starke und erfahrene Clara Woltering treffen, wobei beide niederländische Keeperinnen schon starke Spiele ablieferten und nicht unterschätzt werden dürfen.

Er erkennt nach dem Trainerwechsel beim Kontrahenten eine Bereicherung durch ein “holländisches Element” und sieht dass vor allem Eigengewächse genügend Einsatzchancen erhalten. So zeigen Hannah Kriese, Dana Bleckmann und Mariell Wulf, wieviel Talent in ihnen steckt. Die starke Asuka Fujita – treffsicher und pfeilschnell auf der Rechtsaußenposition legt Müller seinen Spielerinnen ebenfalls besonders ans Herz.

Für sein Team gilt es, das Hauptaugenmerk auf hohe Abwehrkonzentration zu legen und im Zusammenspiel mit den Torhüterinnen, Ann Catrin Giegerich und Jana Krause waren gegen Bietigheim ein Top-Team im Team, die Zahl der Gegentreffer gering zu halten. Auf ein Wiedersehen mit Svenja Huber, sie wechselt ja zum Saisonende nach Leverkusen, freut sich Herbert Müller ganz besonders.

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