Jahresausklang des Fördervereins Straßenbahnfreunde Nordhausen e. V.

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Sehr optimistisch sind die Mitglieder des Fördervereins Straßenbahnfreunde Nordhausen e. V. in das Jahr 2020 gestartet. Das Jubiläum „120 Jahre Nordhäuser Straßenbahn“ sollte mit einem Straßenbahncorso durch die Innenstadt der Höhepunkt des Jahres werden. Leider wurde daraus aus den bekannten Gründen nichts. Allerdings muss man sagen, noch nicht. „Das Konzept bleibt bis zur 125-Jahr-Feier in der Schublade“, sagte Thorsten Schwarz, stellvertretender Vereinsvorsitzender und Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH. Dennoch können die Straßenbahnfreunde auf ein aktives Vereinsjahr zurückblicken. „Vor allem die Zeit zwischen den beiden Corona-Wellen haben wir genutzt, um Notwendiges zu erledigen“, resümiert Vereinsvorsitzender Fritz Keilholz. So standen beispielsweise eine Satzungsänderung und Vorstandswahlen an. „Der vereinseigene historische Kraftomnibus Ikarus 211 muss auch regelmäßig bewegt werden, gemäß dem Motto „Wer rastet der rostet“, so Vereinstechniker Uwe Kuhnhold. Aus diesem Grund hielten die Vorstände vom IFA-Museum und vom Förderverein eine Arbeitsberatung kurzfristig im fahrenden Bus ab. „Das war eine gute Sache, die zur Tradition werden könnte“, schwärmte der Chef vom IFA-Museum, Hans-Georg Franke. Vereinsfreund Ulf Gaßmann stellte zum Jahresende, unterstützt vom Förderverein, noch Fotos zum „Jubiläum 120 Jahre Straßenbahn und 20 Jahre Combino“ im Lesesaal der Stadtbibliothek aus. Die Ausstellung läuft noch bis Ende Februar.
Der Vorstand des Vereins bedankt sich bei allen Mitgliedern für ihre Mitwirkung und Geduld in diesem schwierigen Jahr und wünscht allen Straßenbahnfreunden ein gesundes und bahnbewegtes Jahr 2021.

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