Info-Pavillon unterhalb des Mühlbergs in Niedersachswerfen eingeweiht

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In Niedersachswerfen hat der Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser jetzt einen Info-Pavillon eröffnet. Unterhalb des Mühlberges, am Ufer der Bere, unweit der sich im Bau befindlichen Brücke können sich Wanderer und Einheimische über die Besonderheiten der Niedersachswerfer Natur informieren. „Wir wollen vor allem den regionalen Tourismus und kleinere Projekte fördern. Mit unserem Pavillon-Vorhaben sind wir beim Ortschaftsrat in Niedersachswerfen gleich auf offene Ohren gestoßen“, erinnerte Projektleiterin Heike Stolle an die Anfänge des Vorhabens.
Auf sechs Informationstafeln erfahren Interessierte jetzt Wissenswertes über den Feuersalamander, der in großer Zahl unterhalb des Mühlbergs sein Zuhause hat. Die Artenvielfalt wird ebenso thematisiert, wie die Sage vom Tanzteich oder die Geschichte vom Johannisberg. Darüber hinaus kann man sich auf einer Wanderkarte über die Region informieren und erfährt etwas über die bekanntesten Karsterscheinungen rund um den Mühlberg.
Der neue Pavillon soll außerdem Start- und Zielpunkt für geführte Wanderungen werden: auch für den neuen knapp 5 Kilometer langen Feuersalamander-Rundwanderweg. Dieser führt entlang des früheren Rundwanderweges, den der Bauhof in den vergangenen Monaten ertüchtigt hat. „Eigentlich ist alles fertig. Nur die Beschilderung für den Rundweg fehlt noch. Ist diese angebracht, wollen wir den Weg einweihen“, sagte Ortschaftsbürgermeisterin Katrin Schönemann. Der Landschaftspflegeverband sponsert noch eine Bank, die soll aber erst aufgestellt werden, wenn die Brückenbauarbeiten beendet sind. Geplant ist die Fertigstellung im kommenden Jahr.
Der Info-Pavillon in Niedersachswerfen ist einer von insgesamt drei Infopunkten unter Regie des Landschaftspflegeverbandes. Weitere wurden kürzlich in Obersachswerfen und in Buchholz eingeweiht. Die Kosten für alle drei Pavillons bezifferte der Verband mit rund 96.000 Euro.

Foto: Ortschaftsbürgermeister Katrin Schönemann (links), Ortschaftsrat Lars Wilke und Projektleiterin Heike Stolle im Gespräch über die neuen Infotafeln im Pavillon. Foto: Susanne Schedwill

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