In Thüringer Krankenhäusern im Jahr 2019 rund 587 000 vollstationär behandelte Patienten

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Im Jahr 2019 wurden in den 43 Thüringer Krankenhäusern 586 890 Patienten vollstationär behandelt.
Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 1 981 Fälle bzw. 0,3 Prozent
weniger als im Jahr 2018. Von den 586 890 Krankenhausfällen wurden 9 656 Patienten (1,6 Prozent)
am Aufnahmetag wieder aus dem Krankenhaus entlassen bzw. in ein anderes Krankenhaus verlegt
(sogenannte Stundenfälle).

Der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt war eine Erkrankung des Kreislaufsystems.
Etwa jeder 6. Patient (89 809 Fälle bzw. 15,3 Prozent) wurde mit dieser Diagnose vollstationär behandelt.

Im Vergleich zum Jahr 2018 stieg die Zahl der Behandlungen bei diesem Krankheitsbild um
133 Fälle bzw. 0,1 Prozent. Mit der Hauptdiagnose Neubildungen erhielten 66 807 Patienten bzw.
11,4 Prozent eine vollstationäre Behandlung. Das sind 3,6 Prozent bzw. 2 301 Fälle mehr als im Jahr
2018. Darunter wurden 55 144 Krankenhausfälle bzw. 82,5 Prozent wegen bösartiger Neubildungen
verzeichnet; 2 117 Fälle bzw. 4,0 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der höchste prozentuale Rückgang
der Behandlungsfälle im Jahr 2019 im Vergleich zum Jahr 2018 konnte bei angeborenen Fehlbildungen,
Deformitäten und Chromosomenanomalien mit 6,5 Prozent bzw. 152 Fällen verzeichnet werden.
Von den 586 890 Thüringer Krankenhausfällen insgesamt hatten 536 798 Patienten bzw. 91,5 Prozent
ihren Wohnsitz in Thüringen, 48 966 Patienten bzw. 8,3 Prozent wohnten in einem anderen Bundesland
und in 1 126 Fällen (0,2 Prozent) hatten die Patienten ihren Wohnsitz im Ausland oder dieser
war unbekannt.

Mehr als die Hälfte der vollstationär entlassenen Patienten (339 238 Fälle bzw. 57,8 Prozent) war
60 Jahre und älter. Allein 12,3 Prozent (72 240 Fälle) der Patienten waren im Alter von 75 bis unter 80 Jahren. Kinder im Alter bis unter 5 Jahren wurden in 32 552 Fällen (5,5 Prozent) vollstationär im Krankenhaus behandelt.

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