Es brennt doch noch Licht in der Hölle – AC / DC melden sich lautstark zurück!!!

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Dachten sie auch, dass jetzt die stille Zeit beginnt?

Vergessen sie’s, denn was da jetzt ganz neu und mit einem Donnerhall aus Australien zu uns rüber schwappt ist alles andere als still.

Denn, endlich ist es so weit und lange haben die Fans und die Musikwelt darauf warten müssen: AC/ DC melden sich nach längerer Pause aus dem (Vor) Ruhestand zurück!

Sechs Jahre haben sich die Herren aus Australien Zeit gelassen und so manchen Schicksalsschlag innerhalb der Band wegstecken müssen, wie den Tod ihres Taktgebers, Songschreibers und Rhythmusgitarristen Melcom Young um ihr neues mittlerweile 17. Studiowerk auf den Markt zu bringen.

Und bereits nach dem ersten Ton ist klar wohin die Reise geht.

Klarer Hardrocksound, verpackt in 12 neue Songs mit stampfend-präzisem Rhythmus und einprägsamen, kernigen Gitarrenriffs von Agnus Young , angereichert durch die markante Gesangsstimme von Brian Johnson und fertig ist der Lack.

Dabei rockt die Scheibe ordentlich und solide gerade aus, wie auch nicht anders von
AC /DC zu erwarten war, und das ganze natürlich mit unüberhörbaren Blueseinflüssen.

Zwar ist die CD mit etwas über 40 Minuten nicht gerade der Superlongplayer (die meisten Songs bewegen sich so um die 3 Minuten), da hätte der geneigte Fan des gepflegten Stromgitrarrensounds nach 6 Jahren sicher ein bisschen mehr Quantität erwartet.
Aber nun gut, es ist wie es. Trotzdem überzeugen AC/DC mit einfachem, aber kernigen nach vorn rockenden Rock`n`Roll Songs! Da gibt es keinen technischen Firlefanz, keine Elektronik aus dem Computer oder andere moderne Einflüsse, die das Ganze aufputschen oder sinnlos verfälschen. Und ehrlich gesagt, das braucht die Band auch nicht.

Schließlich will man doch nichts anderes hören, als puren donnernden Rock.
Oder?!

Eben !

So bleiben sich AC/ DC auch auf „Power up“ treu, klingen wie eh und je. Wie typisch AC/ DC. Dabei machen sie hier und da auch ordentlich Dampf.
Da stampft der Rhythmus, Brian Johnson am Mikrofon gibt alles und Angus Young liefert eine solide Gitarrenarbeit ab und lässt dabei seinen Fingern freien Lauf um aus seinem Instrument das zu holen was die Fans erwarten, unterstützt wird er dabei von seinen (wieder) Mitstreitern Cliff Williams Bass – Guitar, Phil Rudd -Drums und als Neuzugang Neffe Stevie Young an der Rhythm Guitar.

Was will das Fanherz eigentlich mehr? AC/DC sind sich dabei treu geblieben und pfeifen dabei locker auf modische Trends …. Warum auch nicht!
So sind sie eine gute Alternative zu vielem anderen, was man so täglich im Radio hören und erleiden muss und einem die Ohren zukleistert.

So ist „Power UP“ genau die richtige Scheibe um die Gehörgänge wieder frei zu pusten. Auch wenn und da muss man ehrlich sein man sich sicher etwas mehr Songs von den australischen Hartrockhelden im 47. Jahr ihres Bestehens auf ihrem neusten Werk gewünscht hätte.

Vielleicht und das bleibt zu hoffen, legen die Starkstromrocker auf ihrer angekündigten (vielleicht letzten) Welttournee noch mal ne Schippe drauf!

Fazit: Wo AC/DC drauf steht ist auch AC/DC drin ! Nicht mehr aber auch nicht weniger !

Stefan Peter Foto Stefan Peter

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