Im Schlauchboot in Sorge auf der Zorge

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LPI-NDH:

Nordhausen (ots) – Einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr lösten am Samstagabend zwei 19 Jahre alte Nordhäuser aus.

Die Jungen Männer setzten sich am Abend in der Dunkelheit in Nordhausen in ein Schlauchboot und versuchten damit die Zorge über die Helme in Richtung Kelbra in Sachsen-Anhalt zu befahren.

Nun Schlauchboot ist nicht gleich Schlauchboot. Zum Equipment der zwei Abenteurer gehörte eines, welches bestenfalls einer Person zur Entspannung in einem stillen Gewässer als vergrößerte Luftmatratze mit Rand dienen kann. Und mit einem stillen Gewässer hatte die Zorge an diesem Abend nun auch nichts gemeinsam. Sie führte Hochwasser und floss entsprechend schnell. So kam was kommen musste, das Boot kenterte.

Vor Windehausen retteten sich die Jungen Männer auf einen Baum im Fluß. Dort blieben sie sitzen, denn das Ufer war aufgrund der starken Strömung für sie unerreichbar. Das Handy der beiden funktionierte noch. Gegen 19:00 Uhr schilderten sie über Notruf der Rettungsleitstelle in Nordhausen ihre missliche Lage. Unklar blieb jedoch die genaue Position der Verunglückten.

Zur Rettung der Bootfahrer wurden vier Feuerwehren und die Polizei alarmiert. Die Suche wurde dadurch erschwert, dass der Uferbereich verschlammt und nicht befahrbar war. Aus diesem Grund wurde ein Polizeihubschrauber in die Suche einbezogen, welcher die beiden Herren knapp 40 Minuten nach ihrem Notruf in der Zorge auf dem Baum sitzend fand. Von dem rettete sie die Feuerwehr. Beide Männer kamen mit Verdacht auf Unterkühlung in das Südharz-Klinikum. Sie konnten das Krankenhaus aber noch am selben Abend verlassen.

Rückfragen bitte an:

Thüringer Polizei
Landespolizeiinspektion Nordhausen
Inspektionsdienst Nordhausen
Telefon: 03631 960
E-Mail: lpi.nordhausen.dsl@polizei.thueringen.de
https://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx

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