IG Metall setzt Warnstreiks fort

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Frankfurt am Main – Während des vergangenen Wochenendes und auch zu Wochenbeginn hat die IG Metall die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie fortgesetzt. Über 376.000 Beschäftigte aus rund 1.900 Betrieben haben sich seit Ende der Friedenspflicht bundesweit an kurzzeitigen Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen und Frühschlussaktionen beteiligt, um der Forderung nach Einkommenserhöhung und zeitweiser Arbeitsreduzierung mehr Nachdruck zu verleihen, teilte die IG Metall am Montag in Frankfurt mit.

Die IG Metall fordert 6 Prozent mehr Geld für 12 Monate und einen individuellen Anspruch auf Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis 28 Stunden für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten. Wer in Schicht oder anderen belastenden Tätigkeiten arbeitet, Kinder betreut oder Angehörige pflegt, soll zudem einen finanziellen Zuschuss bekommen, um sich die kürzeren Arbeitszeiten leisten zu können.

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