Horizont hofft auf baldige Öffnung

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Das Mehrgenerationenhaus (Haus der Generationen) in der Hohensteiner Straße in Nordhausen hat zwar noch geschlossen, dennoch hoffen die verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf eine baldige, jedoch vorsichtige Öffnung. Bis dahin bleiben die bisherigen Angebote der Einrichtung des Horizont e.V. aufrecht, wie zum Beispiel der Einkaufsdienst.

“Hier soll Menschen mit Einschränkungen, im hohen Alter oder die zu den Corona-Risikogruppen gehören, geholfen werden, in diesen Zeiten der Pandemie, notwendige Einkäufe zu erledigen”, berichtet Stephanie Schüler und verweist darauf, dass diese Dienstleistung kostenfrei ist. Rund zehn Ehrenamtliche kümmern sich im Landkreis Nordhausen um die Einkäufe. Sie können sich ausweisen, kommen nicht in die Wohnung, sondern holen an der Tür den Einkaufszettel und das Geld ab und bringen die Waren samt Wechselgeld wieder bis an die Wohnungstür. Bislang wird dieser Service von mehr als 20 Frauen und Männern dankbar genutzt.

Genutzt wird auch die telefonische Sprechstunde, die im Haus der Generationen angeboten wird. Angesprochen sind Menschen, die sich in den Zeiten der Kontaktbeschränkungen allein fühlen, Sorgen haben oder gern unverbindlich jemanden zum Reden brauchen. Menschen, die in diesen nicht leichten Zeiten einfach mal nur Rat und Hilfe benötigen. Das Telefon (03631/982359 oder 466745) ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr geschaltet. Darüber hinaus kann auch über WhatsApp oder SMS (0151 12491110) Kontakt aufgenommen werden.

Stephanie Schüler hofft, dass bei ersten Lockerungen am Haus in der Hohensteiner Straße ein kleiner Verkaufsstand eröffnet werden kann. “Hier wollen wir ein Stück Urlaub in Form von Kalt- oder Heißgetränken, aber vielleicht auch eines kleinen Snacks anbieten. Das alles soll im Garten des Grundstücks realisiert werden. Weitere Angebote, natürlich unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, sind in Planung”, sagt Frau Schüler abschließend.

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