Hinweise zu Osterfeuern

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Auch zum diesjährigen Osterfest werden wieder zahlreiche Osterfeuer im Landkreis Nordhausen veranstaltet. Als Brauchtums- bzw. Traditionsfeuer sind diese abfallrechtlich zulässig und werden von der jeweils zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung genehmigt. Bei Osterfeuern dürfen nur trockener Baum- und Strauchschnitt sowie unbehandeltes Holz verbrannt werden. Nicht verbrannt werden dürfen beschichtetes bzw. behandeltes Holz sowie sonstigen Abfälle wie zum Beispiel Altreifen. Damit Tiere, die sich möglicherweise im zu verbrennenden Material des Osterfeuers versteckt haben, zu schützen, muss es aus artenschutzrechtlichen Gründen etwa ein bis zwei Tage vor dem Entzünden komplett umgeschichtet werden. Weitere zu beachtende Regelungen können der jeweiligen Genehmigung der Kommune entnommen werden.

Osterfeuer sind jedoch aus abfallrechtlicher Sicht eine Ausnahme. Denn seit dem generellen Wegfall der Brenntage dürfen auch im Landkreis Nordhausen grundsätzlich keine pflanzlichen Abfälle mehr verbrannt werden. Vielmehr werden pflanzliche Abfälle durch die Südharzwerke als beauftragtes kommunales Entsorgungsunternehmen verwertet. Eingesammelt werden diese an verschiedenen Grünabfallsammelstellen oder im Grünabfallmobil. Abfallrechtlich zulässig ist es auch, Brenn- und Kaminholz, also naturbelassenes, trockenes Holz, zum Kochen oder Grillen oder als Licht- und Wärmequelle in Brenn- und Feuerschalen zu verbrennen. Baum- und Strauchschnitt darf auch in einer Feuerschale nicht verbrannt werden. Zu beachten sind hier die ordnungsbehördlichen Verordnungen der jeweiligen Städte bzw. Gemeinden sowie die Bestimmungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes. Auch von einem Feuer in einer Brennschale dürfen keine Gefahren oder Belästigungen der Nachbarschaft ausgehen.

Weitere Informationen dazu unter www.abfall-nordhausen.de sowie telefonisch unter 03631 9143-120.

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