Hersteller medizinischer Produkte gesucht

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Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie erstellt die Landkreisverwaltung aktuell eine Datenbank mit Unternehmen aus dem Landkreis Nordhausen, die medizinische Produkte herstellen. „Unser Ziel ist eine Bestandserfassung, die wir dann auch ans Land melden wollen“, sagt Matthias Jendricke. „Im Bereich des Katastrophenschutzes bereiten wir derzeit verschiedene Varianten vor und dazu gehört auch, dass wir Kenntnis haben von allen systemrelevanten Bereichen, in denen trotz möglicher weiterer Einschränkungen wie Ausgangssperren oder Firmenschließungen, wie sie jetzt in Italien geschehen, die Produktion weiter ermöglicht werden muss.“ Erfasst werden sollen alle Firmen, die Medikamente, medizinisch-technische Geräte oder weitere medizinische Produkte, beispielsweise im Bereich des Infektionsschutzes, oder Hygieneartikel herstellen. Auch Unternehmen, die ihre bisherige Produktion auf die genannten Bereiche umstellen bzw. erweitern möchten, können sich ebenfalls melden.

Ziel der Erhebung ist nicht in erster Linie, den Eigenbedarf des Landkreises Nordhausen zu decken, sondern die relevanten Informationen in einer Datenbank zusammenzutragen. „Gleichwohl beziehen wir gern Firmen aus unserer Region bei unseren jetzt erforderlichen Anschaffungen im Infektionsschutz ein“, so Jendricke. Unternehmen und Betriebe, die in diesem Bereich im Landkreisgebiet aktiv sind, bittet der Landkreis Nordhausen um Rückmeldung, bitte nicht telefonisch, sondern nur per E-Mail an katastrophenschutz@lrandh.thueringen.de. Wichtig ist eine kurze Beschreibung der Produkte sowie die Nennung eines Ansprechpartners mit Kontaktdaten, damit sich die Landkreisverwaltung zurückmelden kann.

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