Herbst – Gedicht und Impressionen

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Der Herbst zieht ein in unser Land,
recht ruhig, doch stetig… altbekannt.
Die Nächte kühl, die Tage grau,
kaum noch zu seh’n des Himmels Blau.

Das kalte Nass klopft an die Scheiben,
lässt sich vom heft’gen Winde treiben.
Es kriecht hindurch, durch Tür und Spalt,
macht auch vor Kleidung keinen Halt.

Der Schwalbenflug ist längst vorüber,
er wich der bunten Blätter Fall.
Sie schweben sanft zur Erde nieder,
bedecken Böden überall.

Die Blätter tanzen Herbstlaubreigen,
in bunter Farbenpracht sich zeigen.
Doch auch die Farben geh’n dahin,
erfüllen keinen höh’ren Sinn.

Nun ist’s zu seh’n, man weiß Bescheid,
der Winter macht sich schon bereit.
Er kommt mit Schnee zu Berg und Tal,
unschuldig weiss strahlt’s überall.

(Sebastian Rühle)

Heute hat unser Reporter nicht nur Fotos mitgebracht, sondern auch ein paar Zeilen zur aktuellen Jahreszeit.

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