Hat ‚Fastfood‘ Einfluss auf Demenzrisiko?

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Frau Dr. Pientka stellte aktuelle Ergebnisse von Studien vor

Demenz oder Alzheimer? Ist dies ein und dieselbe Krankheit? Trifft sie mit großer Wahrscheinlichkeit jeden von uns? Finden wir dieses Krankheitsbild nur bei älteren Menschen? Kann man Frühzeichen erkennen? Und wie geht man selbst und mit Betroffenen in der Familie oder der Nachbarschaft um? Diese Fragen werden immer wieder gestellt und selten findet man darauf die eine, endgültige Antwort. Und dennoch – da das Interesse ungebrochen sehr groß ist, wurde diese Thematik in die Vortragsreihe in Ellrich aufgenommen. Am 10. Januar widmete sich Frau Dr. med. Hannelore Pientka, Ellrich – Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie und langjährige Chefärztin der Neurologischen Klinik am Südharz-Krankenhaus Nordhausen – in ihrem Vortrag „Demenz – kann es jeden treffen?“ dieser Krankheit, ihrer Erscheinung, aber auch den möglichen ersten Anzeichen. Sie stellte interessante Ergebnisse neuerer Studien vor, wonach die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten von naturnaher, traditioneller Kost auf Produkte der s.g. „Fastfood“ das Risiko an Demenz zu erkranken erhöht. Besonders deutlich zeigte sie die Ergebnisse am Beispiel von Japan, China und Rumänien. Viele unserer Mitbürger haben in ihrem Umfeld erlebt, wie fast von heute auf morgen die geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung und Verknüpfen von Denkinhalten nachlassen. Dies hat zur Folge, dass alltägliche Aktivitäten nicht mehr eigenständig durchgeführt werden können. Frau Dr. Pientka, die auch als Gastdozentin ganz aktuell in die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte für die Altenpflege eingebunden ist, berichtete in ihrem Vortrag über diese Erkrankung und gab vor allem Hinweise, wie das Anfangsstadium erkannt werden kann und wie man als Betroffener und vor allem auch als Angehöriger mit der Demenz und den damit verbundenen Problemen und Beschwernissen umgeht.

Dr. Wolfgang R. Pientka, interessierter Mitbürger

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