Handball Vorschau: NSV mit letztem Spieltag bei den Männern

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In der Landesliga der Männer geht mit dem 16. Spieltag die Saison an kommenden Wochenende zu Ende. Den Nordhäuser SV verschlägt es dabei zum Tabellenvorletzten, dem SV Petkus Wutha Farnroda. Eigentlich sind die Platzierungen in trockenen Tüchern, aber nur „eigentlich“.

Aus Nordhäuser Sicht lief die Saison vielversprechend, bis auf den Farbtupfer aus der Partie in Treffurt gegen Schnellmannshausen. Hier sahen sich die NSV Spieler nach einer deutlichen Führung in den Schlussminuten deutlich im Nachteil. Eine Woche später zeigten sie im Heimspiel gegen Hörselgau/Waltershausen eine ihrer besten Saisonleistung. Die dritte Partie in Folge ist nun gleichzeitig der Saisonausklang.

Vor dieser Partie sind die Würfel „eigentlich“ schon gefallen. Schnellmannshausen konnte eine Woche zuvor, ebenfalls gegen den SV Petrus, die Meisterschaft in eigner Halle feiern. Der Thüringer HC liegt auf Platz 2 und der NSV auf Platz 3.

Nur wenn der NSV gegen Wutha Farnroda gewinnt und der THC verliert in Mühlhausen gegen die VSG Oberdorla/Görmar wird es Veränderungen mit einem Platztausch geben. Da die drei Erstplatzierten auf ihr Aufstiegsrecht verzichtet haben wird es dahinter für die kommende Spielserie eng.

Die neue eingleisige Landesliga nimmt 14 Mannschaften, aus jeder Staffel im Höchstfall 7, auf. Sollte es Absteiger oder Aufsteiger von oben und unten geben verringert sich diese Anzahl. Erst einmal würde die Linie der Qualifizierten bei der VSG Oberdorla/Görma (Platz 7) gezogen werden.

Unmittelbarer Verfolger, mit nur einem Punkt Rückstand, ist Wutha Farnroda. Weiter höher kann es jedoch für die Beiden nicht gehen. Die Plätze 4 bis 6 stehen fest und haben sich höchstwahrscheinlich qualifiziert. Mühlhausen2 hingen ist als Tabellenletzter mit beiden Beinen im Fahrstuhl in Richtung Verbandsliga.

Somit rückt die Partie der Nordhäuser gegen den SV Petkus am letzten Spieltag scheinbar in den Mittelpunkt. Hier „könnte“ der letzte Platz für die neue Liga ausgespielt werden. Dazu müssen die Gastgeber gleich beide Punkte einfahren. Nordhausen hingegen muss gewinnen, damit sie bei einer gleichzeitigen Niederlage vom THC Platz 2 einnehmen können. Da bisher keine Ausfälle gemeldet wurden, kann man davon ausgehen das der NSV die Partie ernst nimmt und sich nicht mit Platz 3 zufrieden gibt.

Im Hinspiel dominierten die Südharzer und führten stellenweise mit 10 Treffern, um am Ende mit 3 Treffern Vorsprung zu gewinnen. Der SV Petkus Wutha/Farnroda ist besser als es die derzeitige Platzierung aussagt. Trotzdem müssen sich die Nordhäuser die Favoritenbürde zuschieben lassen.

Mit 32,53 Treffern pro Spiel haben sie 6 Tore pro Spiel mehr erzielt als der SV Petkus mit 26,53. Einzig im Abwehrverhalten, somit den Gegentreffern, liegen sie mit 426 zu 436 nicht weit auseinander. Will der NSV auch am letzten Spieltag die Nase vorn haben muss es der Angriff richten. Die schnellen Konterangriffe könnten dabei den Ausschlag geben.

Da wir bisher die Bilder der Partie des Nordhäuser SV gegen die HSG Hörselgau/Waltershausen schuldig blieben werden sie nun nachgeliefert.

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