Handball Ergebnisdienst

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Auch am zurückliegenden Wochenende konnten die Handballer/innen des Nordhäuser SV erfolgreich punkten. Der Nachwuchs eröffnete den Spieltag mit einem Kantersieg, danach folgten zwar ebenfalls zwei Erfolge, der Frauen und Männer in der Ballspielhalle, jedoch spielerisch ließen die Auftritte einige Fragen offen. Der eigentliche Höhepunkt des Abends war ein ganz anders Ereignis. Die Handballer/innen gratulierten einem Urgestein.

Gratulation an Alfons Jarmuzewski zum 75. Geburtstag
Ein ungewöhnliches Bild präsentierte sich den Zuschauern am Samstag vor der Partie der Männer gegen Merkers. Die Damen hatten ihre Begegnung bereits gewonnen, blieben aber in ihrer Spielkleidung. Die Männer hingegen beeilten sich, um etwas vor der Anwurfzeit mit der Erwärmung fertig zu werden. Dann das traditionelle Einlaufen, diesmal gemeinsam. Ein schönes Bild, da auch einige Frauen ihre Kinder dabei hatten.

Sie alle waren gemeinsam angetreten um einem Handball Urgestein zu Gratulieren. Der Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Philip Heiser ließ es sich nicht nehmen die Glückwünsche auch des Vereinsvorstandes zu überbringen.

Landesliga Männer
Nordhäuser SV – HV Merkers 33:29

Nach einem Monat Spielpause eroberten sich die Nordhäuser, mit einem Doppelpunktgewinn vor heimischer Kulisse, die Tabellenführung. Bei dem Sprung an die Tabellenspitze strapazierten sie die Nerven der Handballfans bis auf das Äußerste.

Die Gastgeber begannen konzentriert und gingen mit 2:0 in Führung. Merkers in dieser Phase scheinbar noch in der Kabine, denn auch vom Strafwurfpunkt wurde eine Fahrkarte geworfen. Erst danach wurden die Gäste munter. Nicht das ihr Spiel unbedingt besser wurde, Nordhausen wurde zunehmend unsicherer. Es dauerte 4 lange Minuten ehe der NSV auf 3:1 erhöhen konnte. Anschließend benötigten sie nur 3 Minuten für einen 6:2 Vorsprung. Leider nur ein Strohfeuer.

Vier Treffer in Folge von Merkers und der schöne Vorsprung war dahin. Der fünfte Treffer entriss den Platzherren sogar die Führung. Es dauerte 10 Minute ehe sich Nordhausen vom Schock erholen konnte und wieder dauerhaft in Führung gehen konnte. Halbzeitstand 14:12.

Auch nach der Pause wurde die Partie auf beiden Seiten nicht besser. Die hastige und fehlerbehaftete Spielweise forderte die Schiedsrichter enorm. Das trotzdem in den zweiten 30 Minuten Treffer fielen ist einzig dem Tempo zu verdanken. Mit 19:17 warfen sie sogar mehr als im ersten Durchgang. Am Ende erleichterte die Hallenuhr nicht nur die Akteure auf dem Parkett. Auch die Handballfans wurden mit dem Endstand von 33:29 erlöst.

Mit der schlechtesten Saisonleistung an die Tabellenspitze, so das Fazit der Partie aus Nordhäuser Sicht. Die Gäste, selbst völlig von der Rolle, hatten es selbst in der Hand am Südharz zu punkten. Die NSV Spieler allesamt erleichtert über den Erfolg nach den aufreibenden Minuten. Sie wussten, dass spielerisch nicht viel lief. Kämpferisch holten sie die Punkte aus dem Feuer. Auch solche Spiele müssen erst einmal gewonnen werden.

Thüringenliga Frauen
Nordhäuser SV – HSV Weimar 31:26

Die Nordhäuser „Hexen“ verschafften sich mit einem verdienten Erfolg über Weimar eine ausgezeichnete Ausgangsposition im Kampf um Bronze in der Thüringer Königsklasse. Da Gispersleben in Jena hoch verlor erklommen sie das Podest.

Nordhausen stand erstmalig ohne ihre Torschützin vom Dienst, Claudia Dudek – aktuell Platz 3 der Torschützenliste -, unter Erfolgsdruck. Umso erstaunlicher die ersten Minuten. Mit klarer Zielausrichtung übernahmen sie sofort die Initiative und überrannten Weimar. Bereits nach 2 Minuten stand es 3:0, ehe 1 Minute später die Gäste mit ihren ersten Treffer antworten konnten.

Die NSV Frauen wie ausgewechselt. So wuchs der Vorsprung bis zum 11:4 an. Zu diesem Zeitpunkt waren gerade einmal 13 Minuten gespielt. Danach schien das Navigationssystem einen Defekt aufzuweisen. Plötzlich riss der Spielfaden und der bis zu diesem Zeitpunkt gekonnte Formationsflug wurde zum Glücksspiel.

Eigentlich hätte das Kampfgericht die Fehlwürde und technischen Fehler zählen müssen. Beide Seiten übertrafen sich bei der „Chancenverwertung“, die Partie bewegte sich zwischen den beiden Strafräumen hin und her.

Ein auf und ab auch für alle Zuschauer, die ihren Augen angesichts des Spielbeginns nicht trauen wollten. Trotz der doch recht uneffektiven Spielweise der Gastgeberinnen konnte Weimar nicht entscheidend aufholen, im Gegenteil. Als dann, in Halbzeit 2 die Differenz, beim 24:14 auf 10 Treffer anwuchs war die Partie augenscheinlich für den NSV gewonnen.

Weimar gab sich trotz des Rückstandes nicht auf und übernahm ab der 50. Spielminute das Zepter. Nordhausen geriet dabei unter Druck konnte aber nach 60. Spielminuten als verdienter Sieger, beim Stand von 31:26, die Ziellinie überfliegen.

Landesliga männliche Jugend C
HV 90 Artern – Nordhäuser SV 13:41

Die jungen Nordhäuser reisten als Favorit an und wurden dem auch gerecht. Nur anfänglich tat man sich mit der schmalen Halle in Artern schwer. Nach 8 Minuten hatten sie die Zuordnung gefunden und gingen in die Offensive. Nach weiteren 8 Minuten war dann die Partie beim Stand von 15:6 für Nordhausen entschieden.

Trotz diesem scheinbar leichten Zwischenspurts lief der Motor nicht ganz rund. Vor allem in der Abwehr hatte man das eine oder andere Dauerproblem. In der Vorwärtsbewegung wurde Artern dann förmlich überrannt. Sie hatten dem schnellen Umkehrspiel des NSV nichts entgegen zu setzen.

Landesliga weibliche Jugend C
Thüringer HC – Nordhäuser SV 42:10

Es wurde die erwartet hohe Hürde für die NSV Spielerinnen. Der Spitzenreiter ließ auch gegen Nordhausen nicht locker und erzielte Treffer im Minutentakt. Der NSV agierte angesichts der spielerischen Überlegenheit verunsichert.

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