Großer Dank an hunderte Einsatzkräfte und Helfer

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Landrat Matthias Jendricke dankt allen Einsatzkräften und Helfern, die gestern die Evakuierung tausender Nordhäuser nach dem Fund eines Blindgängers organisiert und begleitet haben. „Es war eine außergewöhnliche Leistung aller Beteiligten und dass nicht nur aufgrund der Länge des Einsatzes, der sich über Stunden bis in die frühen Morgen hingezogen hat“, betont Matthias Jendricke, der selbst in der Nacht mit in mehreren Evakuierungszentren, im Lagezentrum sowie in der Leitstelle war. „Es mussten rund 12.000 bis 15.000 Nordhäuser ihre Wohnungen und Häuser verlassen und zum ersten Mal mussten auch gleichzeitig sechs Pflegeeinrichtungen evakuiert werden. Dadurch mussten zahlreiche besonders hilfebedürftige Menschen betreut werden, zum Beispiel bei uns in der Wiedigsburghalle.“

Aufgrund der hohen Anzahl von Menschen, die evakuiert werden mussten, wurden im Laufe des Abends in Abstimmung der Stadt Nordhausen mit dem Landkreis weitere Evakuierungszentren eingerichtet und zusätzliche Kräfte auch aus den benachbarten Landkreisen alarmiert. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren aus Nordhausen Feuerwehren aus Harztor, Bleicherode, Ellrich, Großwechsungen, Trebra, Wipperdorf und Kleinwerther, die Sanitäts- und Betreuungszüge der Landkreise Nordhausen, Kyffhäuserkreis, Eichsfeld, die Katastrophenschutzzüge aus den Landkreisen Kyffhäuserkreis und Eichsfeld, und der zuletzt alarmierte Rettungszug aus Mansfeld-Südharz, das THW aus Nordhausen, Sondershausen, Heiligenstadt und Erfurt. „Es waren insgesamt etwa 400 bis 500 Einsatzkräfte und rund 110 Einsatzfahrzeuge in Nordhausen unterwegs“, so Jendricke. Außerdem wurde Material auch aus dem Katastrophenschutzlager Nordthüringen geholt, darunter rund 600 Feldbetten. Im Laufe des Abends wurden dann noch weitere 300 Feldbetten aus Erfurt nachgeholt. Gegen halb drei Uhr nachts konnte dann der Sprengmeister den Blindgänger, der am Theater gefunden worden war, erfolgreich entschärfen und den Zünder sprengen. Anschließend wurden die Evakuierung und Straßensperrungen aufgehoben und die Einsatzkräfte brachten die hilfebedürftigen evakuierten Menschen noch in der Nacht wieder nach Hause.

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