Großbrand in eng bebauter Innenstadt

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Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert größeren Schaden

Ein Gebäudebrand in der Steinstraße beschäftigte die Feuerwehr Heiligenstadt am frühen Sonntagnachmittag. Das Feuer, welches nach ersten Erkenntnissen auf einem überdachten Balkon ausbrach, griff auf das Dach sowie die angrenzende Fassade des Hauses über. Um 12.16 Uhr ging der Alarm bei der Heiligenstädter Wehr ein. Zusammen mit ihr alarmierte die Leitstelle Eichsfeld auch die Feuerwehren aus Günterode, Kalteneber und Uder. Das im nur wenige hundert Meter entfernten Fahrerlager des Ibergrennens stationierte Tanklöschfahrzeug machte sich umgehend auf den Weg und bestätigte kurze Zeit später das Feuer. Auch die von der Wache aus anrückenden Kräfte nahmen bereits eine dunkle Rauchwolke über der Innenstadt wahr. Nach deren Eintreffen ging ein Trupp unter Atemschutz in den Innenangriff vor. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen mehr im Gebäude. Auch erlitt niemand Verletzungen. Ein weiterer Trupp bekämpfte die Flammen von außen mit einem C-Rohr. Einsatzleiter Alexander-Raphael Beck ließ die Drehleiter auf der Rückseite des Gebäudes aufstellen. Von dort aus löschte ebenfalls ein Trupp unter Atemschutz das Feuer. Eine besondere Gefahr der Brandausbreitung bestand aufgrund der engen Bebauung in der Steinstraße. Durch den schnellen und geballten Einsatz konnte größerer Schaden vermieden werden. So meldete die Feuerwehr um 13 Uhr, dass das Feuer unter Kontrolle sei. Anschließend galt es Glutnester, welche sich vor allem im Zwischendach befanden, abzulöschen. Dafür öffneten die Kräfte das Dach sowohl von innen als auch von der Drehleiter aus. Keine Probleme bereitete die Löschwasserversorgung, welche durch Hydranten sichergestellt war. Zur Koordinierung der über 80 Einsatzkräfte bildeten die Führungskräfte drei Einsatzabschnitte. Um 13.50 Uhr meldete die Feuerwehr der Leitstelle „Feuer aus“. Die Absicherung des Ibergrennens durch die Feuerwehr wurde trotz der Löscharbeiten sichergestellt.

Text: Johannes Lurch

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