GOITZSCHE FRONT oder Der Osten rockt Gewaltig! Mit neuem Album „Ostgold“ und Dieter „Maschine“ Birr auf Platz 2 der Charts !!!

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Im letzten Jahr feierte eine junge coole Band Namens GOITZSCHE FRONT aus der Region Bitterfeld ihr 10 jähriges Jubiläum und kaum einer hätte wohl je daran gedacht, das sie, die GOITZSCHE FRONT, die lange Zeit „nur“ als großer Geheimtipp in Sachen Deutschrock und so am Rand als musikalische Endeckung der (Ost-) deutschen Musiklandschaft zählte, sich zu einem ernstzunehmenden und erfolgreichen Act entwickeln würde.

Benannt haben sich die Jungs übrigens nach dem Bitterfelder Braunkohletagebau „Goitzsche“, sowie des daraus entstandenen Sees (genau wie die Band „Gottsche“ ausgesprochen) – die „Front“ stellt dabei den granitenen Zusammenhalt dar, den die Band Tag um Tag lebt.
Das tut sie übrigens bis heute ohne Kompromisse und so sind die vier Rocker mittlerweile eine der angesagtesten Bands der neuen Bundesländer und werden auch auf so manchem Festival immer wieder gern gebucht.

So stehen GOITZSCHE FRONT für ehrliche, handgemachte, geradlinige Rockmusik mit gelebter Punk und Metal –Attitüde direkt aus dem Herzen, mit Texten direkt aus dem Leben mit viel persönlichem und vor allem heimatlichem Bezug.

Das tun sie auch auf ihren neusten Werk „Ostgold“, das nicht nur gewaltig rockt,sondern auch direkt nach erscheinen den Weg auf Platz 2 der Charts geschafft hat.
Das verwundert auch nicht, denn die leidenschaftlichen Musiker haben hier wieder ganz geschickt und unmissverständlich ihre ganz eigene Botschaft in ihre neuen Songs gepackt – nämlich dass Musiker und vor allem Menschen aus eher strukturschwachen Regionen nicht zwingend das Nachsehen haben müssen. Verpackt haben sie dieses in authentischen Rock, einfach – aber gut, gerade aus, eingängig und mit jeder Menge Herzblut.
Dabei nehmen Christian „Ulze“ Schulze, Tom „TT“ Neubauer, Maximilian „Maxi“ Beuster und allen voran Sänger Pascal „Bocki“ Bock, kein Blatt vor den Mund
– im Gegenteil.

Textlich erzählt es autobiografisch davon wo und wie alles begann, was die Musiker beschäftigt, woran sie den meisten Spaß haben und was ihnen immer wieder auf die Nerven und gegen den Strich geht.
Denn nach zehn Jahren Bandgeschichte ist es an der Zeit, ein Resümee zu ziehen und dabei mit Vorurteilen und Irrtümern aufzuräumen.

Und genau deshalb ist OSTGOLD mit Abstand das direkteste, mutigste und persönlichste Album der Band.

So geht es in den neuen Songs um Martin Luther, um „Einen Rucksack voller Bier“ oder den berühmt berüchtigten Pfefferminzlikör, den in den neuen Bundesländern wohl jeder kennt. Aber auch die Schwarzmalerei wie in „Schwarze Raben“ ist Thema, genau wie die Rückgratlosigkeit, Dummheit, Lügen und das falschen Heldentum in „Spieglein Spieglein“ und auch sehr persönliches wie in „Meine kleine Welt“ kommen bei den Musikern nicht zu kurz.

Unterstützt werden sie dabei übrigens von keinem Geringeren, als Dieter „Maschine“ Birr.

Der Ex Puhdys Frontmann hat zwei Songs zum neuen Album beigesteuert und schmettert, gemeinsam mit Sänger Bocki, „Der Osten rockt 2.0.“ aus voller Kehle, bevor dann die Hymne auf die Freundschaft „Was bleibt“ die Fans in Erinnerungen an eine gemeinsame Zeit mit Maschine schwelgen lassen wird.
Der nämlich hat nach seiner schweren Krankheit während der GOITZSCHE FRONT-Open Airs im Sommer 2019 sein Comeback gefeiert.
Dort trat er – quasi direkt vom Krankenbett auf die Bühne – gemeinsam mit den Bitterfeldern auf.

Fazit: Die Bitterfelder Jungs liefern hier 15 ausdrucksstarke und ehrliche Songs ab, welche mit altbewährtem und im neu ausgeklügelten und gut produziertem Goitzsche Front-Sound daher kommen.
Donnernde Schlagzeugrhythmen, bombastische Gitarrenriffs und einprägsame Melodien treffen auf „Bockis“ unverwechselbare Stimme und geben der Platte so eine ganz eigene NOTE.

Frei nach dem Motto der Band „Wir kommen aus dem Osten und fertig und eines ist klar: „Der Osten rockt!“ – besonders bei uns, unseren Konzerten und auch auf CD !

Übrigens, unterstützen die Musiker u.a. sozial das „Haus Einetal“ – eine Einrichtung für Suchtkranke im Harz.

Wer die Band übrigens Live erleben möchte hat am
31.1. und 1.2. Leipzig, Hellraiser die Möglichkeit dazu.

Stefan Peter Text + Foto

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