Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

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Kersten Steinke, linke Abgeordnete aus Nordthüringen, kommentiert die von den Linken in Auftrag gegebene Analyse des Statistischen Bundesamtes:

„Nach der Wende hat man im Westen oft den Satz gehört, die Ostdeutschen hätten „das Arbeiten“ ja gar nicht richtig gelernt. Dennoch sind viele mit Kusshand zum Arbeiten im Westen aufgenommen worden. Aber ein Vergleich zeigt: im Osten wird bis zu anderthalb Wochen länger gearbeitet, dafür gibt es auch noch bis zu 17% weniger Geld. Und so haben Beschäftigte in den neuen Ländern im Jahr zwischen 5.000 und 6.000 Euro weniger im Portemonnaie als ihre Kollegen in den alten Ländern. Was macht eigentlich der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU)? Diese Zahlen sind nach 30 Jahren Einheit inakzeptabel. Wir brauchen mehr Tarifbindung, einen Mindestlohn von 12 Euro und massiven Druck der ostdeutschen Ministerpräsidenten für eine bessere Bezahlung der Arbeitnehmer.“
Steinke fordert im Osten wie im Westen: „Gleiche Löhne für gleiche Arbeit!“

Kersten Steinke

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