Gesichter der Stadt (32)

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Aus Düsseldorf kommt der 24-jährige Nils Röhner. „Meine Oma hat mich als Kind zum Jazztanz geschickt, weil ich X-Beine hatte“, schmunzelt er über seine Anfänge. Nach und nach gewann der Tanz immer mehr an Bedeutung in seinem Leben. Er besuchte die Royal Academy of Dance, hatte schließlich fünf Mal pro Woche Training. In der Universität still zu sitzen, konnte er sich nicht vorstellen – und so fiel die Entscheidung, Tanz zu studieren, nicht schwer. An der Hochschule für die Künste in Rotterdam erhielt er auf Anhieb einen Studienplatz. Klassisches Ballett bildete die Grundlage für einen zeitgenössischen Schwerpunkt. „Klassisches Ballett ist für modernen Tanz wie Mathematik für die Naturwissenschaften“, beschreibt Röhner das Verhältnis der beiden Richtungen. Bevor er nach Nordhausen kam, reiste er im Sommer durch Japan und Taiwan, besuchte Kollegen aus dem Studium. Das Reisen ist sein Hobby, „eine Parallelwelt“. Doch auch Politik interessiert ihn sehr.

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