Genehmigungen im Wohnungsbau im 1. Quartal 2021

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Antragsplus bei Ein- und Zweifamilienhäusern

Im 1. Quartal 2021 wurden in Thüringen 995 Neubauwohnungen und 287 Wohnungen, die durch bauliche Veränderung entstehen sollen, genehmigt. Insgesamt wird damit die Genehmigungszahl des Vorjahresquartals nicht erreicht. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ist ein Rückgang von 14,8 Prozent zu verzeichnen. Die Einfamilienhäuser verzeichneten mit 596 gestellten Anträgen einen Zugang um 42,9 Prozent bzw. 179 Eigenheimen. Mit 82 Wohnungen in Zweifamilienhäusern wurden die Anträge gegenüber der Zeitspanne des Vorjahres verdoppelt. Die rückläufige Nachfrage nach neuem Wohnraum in Mehrfamilienhäusern spiegelt sich in den Genehmigungszahlen wider. 317 neue Wohnungen werden in dieser Gebäudeart entstehen (einschl. Wohnheime). Vergleiche mit den Vorjahresquartalen
zeigen Rückgänge bis einschließlich 2018. Gegenüber 2020 ist ein Rückgang von 60,4 Prozent zu verzeichnen. Nur die Genehmigungszahlen aus 2017 (270 neue Wohnungen) bleiben unter den aktuellen Quartalszahlen 2021. Im territorialen Vergleich der Stadt- und Landkreise in Thüringen wurden im Landkreis Sömmerda die meisten neuen Wohnungsbauvorhaben (112) genehmigt. Im Ranking folgen der Landkreis Eichsfeld mit 92 genehmigten Bauvorhaben, der Unstrut-Hainich-Kreis (76) sowie der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (75). In Landkreisen und in den kreisfreien Städten Gera und Eisenach wurden nur Neubauvorhaben für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern genehmigt.

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