Gemeinsam für eine gesunde Kommune – AOK PLUS und Stadt Weimar beschließen Gesundheitspartnerschaft

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Weimar macht den Anfang: Am 22. Januar unterzeichneten Alexandra Krumbein, Regionalgeschäftsführerin der AOK PLUS, und Peter Kleine, Oberbürgermeister der Stadt Weimar, einen Vertrag über eine kommunale Gesundheitspartnerschaft. „Wir werden gezielt Projekte fördern, um die Gesundheit von ausgewählten Zielgruppen in der Kommune zu unterstützen“, betont Alexandra Krumbein.

Entsprechende Vereinbarungen schließt die AOK PLUS in den nächsten Monaten mit mehreren sächsischen und Thüringer Städten und Gemeinden ab. Während die Mitglieder der Landesrahmenvereinbarung in Zusammenarbeit mit den Ministerien der beiden Länder für die Unterstützung von Gesundheitsförderungsprozessen in Kommunen finanzielle Mittel bereitstellen, die in Strukturförderung und Ausbildung fließen, bringt die AOK PLUS vor allem ihre Beratungskompetenz für Gesundheitsförderung in den Kommunen ein.

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der AOK PLUS. Die Stadt Weimar verfügt mit ihrer Kommunalen Präventionskette zwar bereits über tragfähige Strukturen, die Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen helfen können. Die Schuleingangsuntersuchungen der letzten Jahre haben aber auch gezeigt, dass es speziell in einigen Stadtteilen erheblichen weiteren Handlungsbedarf gibt“, sagte Oberbürgermeister Peter Kleine. „Wir sind daher für die beschlossene Kooperation mit der AOK dankbar.“

Auswahl der Kommunen klar geregelt

Die von der AOK PLUS ausgewählten Kommunen müssen sich bereits für die Gesundheitsförderung engagieren, z.B. nach den Qualitätskriterien des Leitfadens Prävention arbeiten und ein entsprechendes strategisches Handlungskonzept aufgestellt haben. „Wir unterstützen die Kommunen bei den Themen ‚Gesund aufwachsen in Familie, Kita und Schule‘, ‚Gesund im Alter‘ und ‚Gesund leben und arbeiten'“, so Alexandra Krumbein. „Wir bieten hier maßgeschneiderte Leistungen und einen individuellen Service für die Kommunen. Hauptsächlich geht es darum, einer sozial bedingten Ungleichheit von Gesundheitschancen entgegenzuwirken.“

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